Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Pogida-Gründer Müller erneut vor Gericht
Lokales Potsdam Pogida-Gründer Müller erneut vor Gericht
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:42 04.05.2018
Pogida-Gründer und Organisator Christian Müller aus Potsdam muss erneut vor Gericht. Quelle: Andrè Bauer
Potsdam

Der Intensivtäter und Gründer der rechtsextremen Potsdamer Pogida-Bewegung, Christian Müller muss sich erneut wegen mehrerer Körperverletzungen vor dem Gericht verantworten. Müller soll unter anderem im April 2015 betrunken seinen Nachbarn grundlos die Treppe hinuntergeschubst und geschlagen haben – nachdem dieser ihm einen „guten Morgen“ gewünscht hatte. Zuerst hatte die „PNN“ darüber berichtet. Der Prozess beginnt am 28. Mai.

Müller hetzte Hund auf Nachbarn

Nachdem sich der Nachbar vor Müller in Sicherheit bringen wollte, habe der 34-Jährige seine Lebensgefährtin aufgefordert, den gemeinsamen Hund aus der Wohnung zu holen. Als sie sich widersetzte, habe er selbst den Kampfhund geholt – und auf den Mann gehetzt.

Im Laufe eines weiteren Streits am gleichen Tag soll außerdem die Lebensgefährtin Müllers und erneut der Nachbar von dem Rechtsextremen geschlagen worden sein, bestätigte ein Gerichtssprecher.

Insgesamt vier Fälle von Körperverletzung

Insgesamt muss sich Müller wegen drei Körperverletzungen und einer versuchten gefährlichen Körperverletzung verantworten. Ein Fall stammt aus dem November 2016. In Prag soll Müller eine Zeugin geschlagen und getreten haben, die versucht hatte einen Streit zwischen ihm und seiner Lebensgefährtin zu schlichten.

Müller schon mehrfach vorbestraft

Müller hat insgesamt bereits fünf Jahre im Gefängnis gesessen, zuletzt in der JVA Brandenburg/Havel, wo er bei zwei als „Störchen“ bekannten Sexualverbrechern Schutz vor Mitinsassen aus dem Rockermilieu gesucht haben soll. Insgesamt kennt das Polizeiregister mehr als 170 Einträge zu dem 34-Jährigen

Zuletzt war er wegen verschiedener Delikte zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr ohne Bewährung verurteilt worden, entzog sich vor Haftantritt aber, indem er auf den Kanaren untertauchte.

Die spanische Polizei nahm den vorbestraften Potsdamer im September auf Fuerteventura fest. Eigentlich hätte er die Haft schon im vergangenen Juni antreten müssen. Die Pogida-Bewegung hatte im Jahr 2015 Potsdam in Atem gehalten, ihre „Abendspaziergänge“ wurden von hunderten Polizisten begleitet – inklusive Wasserwerfern.

Von MAZ online

Restauranttest „Aufgetischt“ - So schmeckt’s im „Speckers“

Das alles kann Landhausküche: Das Speckers mischt bodenständige mit gehobener Küche – und kann Spargel. Die MAZ war vor Ort und hat probiert.

05.07.2018

Ein Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes hinderte zwei Personen daran, das Geschäft zu verlassen, ohne die Ware bezahlt zu haben. Dann waren flinke Füße gefragt, denn einer der beiden setzte zur Flucht auf Rollen an.

04.05.2018

Ein Mopedfahrer ist bei einem Unfall am Donnerstag in Potsdam-Drewitz schwer verletzt worden. Ein Kleintransporter hatte ihm beim Auffahren auf die Konrad-Wolf-Allee die Vorfahrt genommen.

04.05.2018