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Potsdam Polizeieinsatz: Angst vor bewaffnetem Mann am Schlaatz
Lokales Potsdam

Polizei-Einsatz in Potsdam: Mann mit Waffe und Selbstmordgedanken am Schlaatz

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11:41 10.01.2021
  Quelle: dpa
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Potsdam-Schlaatz

Alarmstimmung in der späten Samstagnacht: Eine Frau hatte sich bei der Polizei gemeldet und gewarnt, dass offenbar ihr Ex-Lebenspartner mit einer Waffe – vermutet wurde eine Schreckschusspistole – und Selbstmordabsichten in Potsdam am Schlaatz herumliefe.

Die Polizei eilte gegen 23.30 Uhr in den Neubaustadtteil. Unterdessen machte die Info schon ihre Runde. Fahrgäste der Straßenbahn wurden vor dem Aussteigen gewarnt, berichtet ein Nutzer in einer Facebook-Gruppe: „Am Schlaatz soll ein Irrer schwarz gekleidet und bewaffnet rumlaufen.“

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Zum Glück stellte sich der Fall weniger dramatisch heraus, als befürchtet. Wie die Polizei auf MAZ-Nachfrage erklärte, konnten die Beamten den Mann kurz vor Mitternacht ausfindig machen. Er hatte aber weder eine Waffe bei sich noch suizidale Absichten, wie die Untersuchung durch einen Notfallmediziner ergeben habe.

Anmerkung der Redaktion

Wir berichten in der Regel nicht über Suizide oder Suizidversuche, außer sie erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn Sie selbst unter Stimmungsschwankungen, Depressionen oder Selbstmordgedanken leiden, gibt es Hilfe.

Unter der kostenlosen Hotline 0800/111-0-111 und 0800/111-0-222 können Sie anonym mit der Telefonseelsorge sprechen, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnte.

Von MAZonline/axe