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Potsdam Polizeimeldungen von Silvester in Potsdam
Lokales Potsdam Polizeimeldungen von Silvester in Potsdam
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13:41 02.01.2017
Ein Balkonbrand beschäftigte die Feuerwehr in der Silvesternacht Quelle: Julian Stähle
Potsdam

Noch weit vor Mitternacht wurden in Potsdam die ersten Böller und Raketen gezündet. Den ersten größeren Einsatz verzeichnete die Polizei um kurz nach 21 Uhr.

In der Waldstadt wurden im Ginsterweg mehrere Raketen abgeschossen, ohne sich um die sachgemäße Handhabung zu kümmern. Anstatt weit oben ein buntes Spektakel in den Himmel zu zaubern und dann zu verglühen, trafen die Raketen zwei Balkone. Ein Brand brach aus, die Feuerwehr musste anrücken und die Flammen löschen.

Die Fassade der Mehrfamilienhäuser wurde zum Teil beschädigt, die Wohnungen blieben jedoch bewohnbar.

Ein teurer Spaß: Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Einige Stunden später, das neue Jahr hatte bereits Einzug erhalten, musste in Golm ein Mehrfamilienhaus geräumt werden. Um kurz nach 1 Uhr knallte es in der Straße In der Feldmark. Wenig später brannte der Mülltonnenraum des Hauses. Vermutlich wurde das Feuer durch einen Böller verursacht.

Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Die Wohnungen blieben zum Glück bewohnbar. Die Polizei ermittelt nun wegen Brandstiftung.

Fast genau eine Stunde später war der Spaß vorbei. Zumindest in der Fritz-von-der-Lancken-Straße in der Nauener Vorstadt. Um kurz nach 2 Uhr wurde die Polizei zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gerufen.

Ein Streit war aus dem Ruder gelaufen und war zu einer Schlägerei geworden. Einem der Beteiligten wurde die Nase gebrochen, ein weiterer erlitt eine schwere Stichverletzung in den Oberkörper. Er musste im Krankenhaus stationär aufgenommen werden. Zwei Personen wurden vorläufig festgenommen.

Einem Polizeisprecher störte sich die eine Männergruppe daran, dass die andere etwa zwei Stunden nach Jahreswechsel in ihrer unmittelbarer Umgebung Feuerwerk zündete. Insgesamt seien bei der Auseinandersetzung rund 15 Männer beteiligt gewesen, hieß es. Die Polizei nahm zwei Männer vorläufig fest.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.

Am frühen Morgen musste die Feuerwehr in der Innenstadt ran. Doch es war kein Feuer, der die Einsatzkräfte beschäftigte, sondern ein festgefahrener Bus. Aus Unachtsamkeit, so die Polizei, war ein Busfahrer mit seinem Wagen am Platz der Einheit in das Gleisbett der Straßenbahn gefahren. Es ging nicht mehr vor und nicht zurück. Schweres Gerät war gefordert – und dies brachte die Feuerwehr mit. Die Bergung nahm einige Zeit in Anspruch, der Straßenbahnverkehr in Richtung Luisenplatz war längere Zeit gesperrt, aber schlussendlich war die Feuerwehr erfolgreich.

Von MAZonline

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