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Potsdam Polizisten beleidigt und Hitlergruß gezeigt
Lokales Potsdam Polizisten beleidigt und Hitlergruß gezeigt
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19:50 24.05.2016
Das Strafrecht sieht vor, dass gegen den Strafbefehl Einspruch möglich ist.
Das Strafrecht sieht vor, dass gegen den Strafbefehl Einspruch möglich ist. Quelle: dpa
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Potsdam

Weil er einen Polizisten beleidigt und bedroht und den Hitlergruß gezeigt haben soll, muss sich der 22-jährige Nourdin B. aus Potsdam vor Gericht verantworten. Die Verhandlung vor dem Amtsgericht, zu der vier Zeugen geladen worden waren, ließ der junge Mann, dessen Familie aus dem arabischen Raum stammt, am Dienstagvormittag allerdings sausen. Er hatte sich weder krank gemeldet noch anderweitig um Entschuldigung gebeten.

Aus dem Schneider ist Nourdin B. damit aber nicht. Richter Francois Eckhardt erließ einen Strafbefehl. Dieser beinhaltet eine 455-Euro-Geldstrafe. Nourdin B. kann binnen zwei Wochen nach Zustellung des Strafbefehls Einspruch einlegen. Tut er das nicht, ist er verurteilt.

Nourdin B. soll am 26. Oktober 2015 gegen 17.50 Uhr am Eingang des Potsdamer Hauptbahnhofs unter erheblichem Alkoholeinfluss – er hatte 1,92 Promille intus – einen Polizisten mit „Scheiß Ausländer“ und mit den Worten „Ich werde dir den Hals brechen und deine Familie töten!“ beleidigt, bedroht und schließlich „Heil Hitler“ gerufen haben.

Von Nadine Fabian

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