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Potsdam Poller-Alarm in der Waldstadt
Lokales Potsdam Poller-Alarm in der Waldstadt
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19:27 09.09.2013
Potsdam-Waldstadt

Mit dieser Begründung wurden den Anwohnern des Viertels zwischen Heinrich-Mann-Allee und Drewitzer Straße im Auftrag der Stadtverwaltung 80 Wildparkplätze genommen. Damit wird ein altes Problem verschärft: Schon seit Jahren leiden die Waldstadtbewohner unter dem Mangel an Parkmöglichkeiten.

Die Wohnblöcke wurden in DDR-Zeiten mit der Maßgabe angelegt, dass etwa auf jede fünfte Wohnung ein Auto kam. "Heute sind es eher zwei Autos pro Haushalt", sagt Rentner Rudolf Reinhold, der seit etlichen Jahren in der Waldstadt lebt. Statt in den Ausbau von Garagen und Stellplätzen, sagt er, wurde bisher jedoch sowohl von der Stadt als auch von den Wohnungsgenossenschaften überwiegend in Spielplätze investiert: Und das in einer Gegend, deren Bewohner zu zwei Dritteln kinderlos seien.

Dazu kommt, dass die Stadt den Bau der Poller erst einen Tag vorher ankündigte: "Wir wurden vor vollendete Tatsachen gestellt", sagt Reinhold. "Stark gehbehinderte Senioren müssen jetzt bis zu zwei Kilometer von ihrem Wohnsitz bis zu ihrem Auto laufen!"

Doch das Viertel wehrt sich: Zusammen mit Nachbar Frank Jakob hat Reinhold eine Petition gegen den Parkplatzschwund gestartet, in der die Bewohner mit über 100 Unterschriften nicht nur mehr Fläche für ihre Autos fordern, sondern auch bereits ein Modell für den Ausbau entwickelt haben.

 

Als Antwort darauf greift manch einer der Anwohner nun zu drastischen Maßnahmen: In einer Nacht- und Nebelaktion wurde jüngst der Pfosten ausgerissen, der die Feuerwehrzufahrt blockiert. Ein Lieferwagenbesitzer parkt nun seit geraumer Zeit dort. Von dieser Art der Selbsthilfe will Rudolf Reinhold aber nichts wissen: "Wir halten uns an das Recht, auch wenn es unbequem ist. Aber neue Parkplätze brauchen wir dringend."

Von Morgane Llanque

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