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Potsdam Anwohner fordern weitere Fußgängerampel in Großbeerenstraße
Lokales Potsdam Anwohner fordern weitere Fußgängerampel in Großbeerenstraße
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10:10 10.10.2019
An dieser Stelle in der Großbeerenstraße wünschen sich Anwohner eine zusätzliche Fußgängerampel. Quelle: Friedrich Bungert
Am Stern

Die Großbeerenstraße am Stern könnte eine weitere Fußgängerampel bekommen. Auf Antrag der CDU-Fraktion in der Potsdamer Stadtverordnetenversammlung stand das Thema auf der Tagesordnung der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Klima, Umwelt und Mobilität. Ergebnis der Beratungen: Der Ausschuss empfiehlt der Stadtverordnetenversammlung, die Einrichtung einer zusätzlichen Fußgängerampel oder ähnlicher Maßnahmen in der Großbeerenstraße im Bereich der Gagarinstraße zunächst zu prüfen. Das Ergebnis der Untersuchung soll dem Ausschuss für Klima, Umwelt und Mobilität im ersten Quartal 2020 vorgestellt werden.

Viele Menschen überqueren an dieser Stelle die Straße

Angestoßen haben die Diskussion um eine zusätzliche Fußgängerampel betroffene Anlieger um Philipp Bunzel. Der Potsdamer hatte auch während der jüngsten Ausschusssitzung Rederecht und damit die Chance, seine Anliegen vorzubringen. Das Problem aus seiner Sicht: Auf der Großbeerenstraße gibt es zwischen Neuendorfer Straße und dem Bahnhof Medienstadt keine Fußgängerampel – damit sei ein direktes Überqueren auf der Höhe der Gagarinstraße nur ungesichert möglich. Dabei müssten gerade dort besonders viele Personen die Straßenseite wechseln.

Vier Argumente sprechen aus Sicht der Anlieger für eine Fußgängerampel. Erstens: Im Sommer hat die Grundschule des Schulzentrums am Stern ihren Betrieb aufgenommen, „viele Kinder kommen aus dem benachbarten Musikerviertel und können ohne zusätzliche Ampelanlage die Schule nur auf langen Umwegen sicher zu Fuß erreichen“, heißt es in einem Brief des Potsdamers an die Politik.

Tempo 50 macht es noch gefährlicher

Zweitens: Auf dieser Höhe der Großbeerenstraße gebe es neben verschiedenen Geschäften auch einen Bürokomplex, sodass viele Kunden die Straße überqueren müssen. Drittens: Der Fußweg der Großbeerenstraße sei auf der Seite von Schulzentrum und Supermärkten zu schmal – und damit nur bedingt barrierefrei. Betroffene müssten ebenfalls die Straßenseite wechseln. Und viertens: Auf dem Straßenabschnitt gilt Tempo 50, „daraus resultiert ein zusätzlich erhöhtes Gefährdungspotenzial“, heißt es in Bunzels Schreiben.

Argumente, die den Ausschuss zumindest soweit überzeugen konnten, dass sie einstimmig den Vorschlag von der Verwaltung prüfen lassen wollen. Michél Berlin (Linke) regte zudem an, dabei auch eine Reduzierung auf Tempo-30 mit zu bedenken. Im Zentrum der Untersuchung soll dabei stehen, inwiefern eine Ampel oder andere geeignete Maßnahmen die Sicherheit von Schülern und Fußgängern tatsächlich verbessern können.

Von MAZonline

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