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Potsdam Attacke mit Laserpointer: Hubschrauberpilot muss Vermisstensuche abbrechen
Lokales Potsdam Attacke mit Laserpointer: Hubschrauberpilot muss Vermisstensuche abbrechen
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16:09 25.07.2018
Symbolbild. Quelle: Patrick Lux
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Potsdam

In Potsdam wurde in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein Polizeihubschrauber eingesetzt, um bei der Suche nach einem Vermissten zu helfen.

Minutenlang kreiste er über der Innenstadt, dann drehte er ab und verschwand in der Nacht.

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Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, wurde der Pilot in seinem Cockpit gegen Mitternacht zweimal mit einem Laser geblendet. Der Hubschrauberpilot brach den Einsatz ab – doch nicht ohne seinen Kollegen mitzuteilen, woher die Attacke kam.

Die Beamten auf dem Boden machten sich daher auf den Weg in die Hebbelstraße. In der Wohnung des jungen Mannes, aus der der Pilot heraus geblendet wurde, wurden die Polizisten auch prompt fündig. Der Tatverdächtige hatte tatsächlich einen Laserpointer. Dieser wurde sichergestellt.

Währenddessen hatte sich der Hubschrauberpilot wegen gesundheitlicher Beschwerden zu einem Arzt begeben.

Gegen den Tatverdächtigen wird jetzt wegen Gefährdung des Luftverkehrs ermittelt. Zudem muss er damit rechnen, dass die Polizei prüft, zivilrechtliche Forderungen gegen ihn geltend zu machen.

Die Vermisstensuche ging übrigens gut aus: „Glücklicherweise wurde im Zuge der Suchmaßnahmen der Vermisste noch aufgefunden“, berichtete die Polizei.

Von MAZonline

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