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Potsdam Lelbach und Sanierungsträger schließen Vergleich
Lokales Potsdam Lelbach und Sanierungsträger schließen Vergleich
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16:14 06.02.2020
Die Neubauten Lelbachs neben dem Museum Barberini sind beinahe fertig. Quelle: Peter Degener
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Innenstadt

Eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen dem Sanierungsträger der städtischen Pro Potsdam und dem Bauinvestor Abris Lelbach ist mit einem Vergleich vor dem Landgericht Potsdam beendet worden, wie Bert Nicke, Geschäftsführer des Sanierungsträgers am Donnerstag mitteilte.

Die Neubauten sollten eigentlich schon 2018 fertiggestellt sein

Hintergrund ist das Bauvorhaben Lelbachs in der Brauerstraße am Alten Markt, die an das Museum Barberini angrenzt. Das mehrere Parzellen umfassende Bauprojekt liegt nunmehr zwar in den letzten Zügen, hätte eigentlich aber bereits im Jahr 2018 abgeschlossen werden sollen.

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Für die Bauverzögerung machte der Sanierungsträger Vertragsstrafen geltend. Lelbach begründete die Verzögerung laut Nicke mit äußeren Einflüssen, etwa dass die Herstellung von Trinkwasseranschlüssen durch die Energie & Wasser Potsdam (EWP) länger gedauert habe.

Es geht um die Brauerstraße 2 und 3, das dahinterliegende große Projekt mit den Hausnummern 4-6 ist ebenfalls in der Hand von Lelbach, aber nicht gegenstand des Streits gewesen. Quelle: Peter Degener

Sanierungsträger bekommt „nennenswerten Betrag“ von Lelbach

Ein weiterer Streitpunkt waren die Kosten der bodenarchäologischen Untersuchungen. Der Sanierungsträger hatte diese Aufgabe im Auftrag Lelbachs durchgeführt. Weil spätere Umplanungen aber weitere und tiefergehende Untersuchungen notwendig machten, stritt man sich um die zusätzlichen Kosten.

„Wir haben uns auf Vorschlag des Landgerichts verglichen. Der Sanierungsträger bekommt von Herrn Lelbach einen nennenswerten Betrag“, sagte Bert Nicke der MAZ.

Von Peter Degener

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