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Potsdam Breite Unterstützung für Kiezbad in Krampnitz
Lokales Potsdam Breite Unterstützung für Kiezbad in Krampnitz
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18:04 07.01.2020
So soll der neue Stadtteil in Krampnitz am Krampnitzsee eines Tages aussehen. Nun wünschen sich die Linken hier auch ein Kiezbad mit Zugang mit Krampnitzsee. Quelle: Bernd Gartenschläger
Krampnitz

Die Fraktion Die Linke macht sich in der Stadtverordnetenversammlung stark für ein Kiez-Schwimmbad im Potsdamer Norden. In einem Antrag fordern die Stadtverordneten Stefan Wollenberg, Sascha Krämer und Tina Lange, dass der Oberbürgermeister im „Entwicklungsgebiet Krampnitz“ eine geeignete Fläche für ein Kombibad identifiziert.

„Das Kombibad besteht aus einem Hallenbad (mind. fünf 25m-Bahnen und Lehrbecken) sowie Freizeitbereich mit Freibecken oder Strandbad mit Seezugang“, heißt es. „Die Fläche sollte vorzugsweise über direkten Seezugang zum Krampnitzsee verfügen.“ Dies könne zum Schutz der umliegenden Seen und der Natur beitragen, glauben die Linken. Denn dann würde an „einer Stelle ein geregelter und überwachter Seezugang zum Baden erfolgen“.

Die Idee kommt auch bei anderen Fraktionen gut an: „Wir stehen inhaltlich vollkommen dahinter. Das ist an dieser Stelle vernünftig“, sagte Grünen-Fraktionschefin Janny Armbruster der MAZ. Auch der CDU-Stadtverordnete Matthias Finken, der zugleich Vorsitzender der Interessenvertretung Bornstedter Feld ist, unterstützt den Vorstoß: „Ein Kiezbad im Norden ist überfällig. Der Bedarf ist vorhanden, allein, um die mehr werdenden Schulen ausreichend bedienen zu können. Die Interessenvertretung fordert das Kiezbad schon seit Jahren“, sagte er auf Anfrage.

Die SPD-Fraktion, die mit der CDU schon mehrere Prüfungen für ein Kiezbad im Potsdamer Norden veranlasst hatte, unterstützt die linken ebenfalls: „Wir freuen uns, dass das Anliegen nun auch von unserem Kooperationspartner, den Linken, entdeckt und mitgetragen wird“, so Fraktionschef Daniel Keller. Eine Vorfestlegung auf eine bestimmte Badvariante hält er jedoch „für verfrüht, da die Frage der Finanzierung der Betriebskosten von jährlich 1,2 bis 1,9 Mio. Euro nicht geklärt ist“. Die Sicherung einer geeigneten Fläche in Krampnitz hält er aber für „dringend notwendig“.

Drei Standorte stehen zur Diskussion

Ein Bebauungsplan, in dem die ausgemachte Fläche festgeschrieben ist, soll den Stadtverordneten nach Willen der Linken bis Juni 2020 vorgelegt werden.

Als Begründung heißt es, dass die Verwaltung im April 2019 zu dem Schluss gekommen sei, „dass auf Grund neuer Prognosen doch ein weiteres Kiezschwimmbad mit einem nördlichen Standort notwendig ist, und zwar möglichst mit Inbetriebnahme 2025“. Favorisiert wird der Bau eines Kombibades mit Hallen- und Freibadschwimmen.

Krampnitz ist Favorit

In der Mitteilungsvorlage seien im April 2019 bereits drei potenzielle Standorte genannt worden: Fahrland-West, das Bornstedter Feld im Volkspark und das Entwicklungsgebiet Krampnitz. Das Bornstedter Feld kommt laut Linken „auf Grund des ohnehin zukünftig bereits deutlich verkleinerten Volksparkes“ nicht in Frage, der Park dürfe nicht noch weiter verkleinert werden. Schwierig ist aus Sicht der Antragsteller aufgrund der Lage im Landschaftsschutzgebiet auch die Fläche in Fahrland-West. Damit bliebe nur noch Krampnitz.

„Auf Grund der aktuellen Entwicklung und Beplanung des Areals ist hier jedoch schnelles Handeln gefragt“, heißt es im Linken-Antrag.

Von MAZonline

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