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Potsdam Neuer wissenschaftlicher Vorstand am Geo-Forschungs-Zentrum
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Potsdam: Neuer wissenschaftlicher Vorstand am Geo-Forschungs-Zentrum

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17:24 13.11.2020
Niels Hovius ist neuer kommissarischer wissenschaftlicher Vorstand des GFZ. Quelle: Michael Reinhardt/GFZ
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Potsdam

Niels Hovius ist kommissarischer wissenschaftlicher Vorstand des Helmholtz-Zentrums Potsdam – Deutsches Geo-Forschungs-Zentrum GFZ. Das hat das Kuratorium des GFZ in seiner regulären Herbstsitzung beschlossen. Der 56-jährige Geowissenschaftler aus den Niederlanden übernimmt damit ab Montag, 16. November, bis auf Weiteres das Amt von Reinhard Hüttl, „der auf eigenen Wunsch von seinem Amt als wissenschaftlicher Vorstand entbunden worden war“, wie das GFZ schreibt. Hovius kam 2012 von der britischen University of Cambridge an das GFZ und leitet die Sektion Geomorphologie. Er ist in einer gemeinsamen Berufung Professor an der Universität Potsdam.

Promotion in Oxford

Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Dynamik der Erdoberfläche, insbesondere Erosionsprozesse sowie deren Auswirkungen auf das System Erde. Niels Hovius hat in Utrecht, Niederlande, an der Rijks Universiteit Physische Geographie und Geologie studiert und dann an der Oxford University, Großbritannien, promoviert. Weitere Karrierestationen führten ihn als PostDoc nach Irland und in die USA sowie als Gastprofessor nach Frankreich, Norwegen und in die Schweiz.

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Erde im Wandel – Zukunft erhalten

Er freut sich auf die neue Aufgabe und sagt: „In der nächsten Zeit wird es vor allem darum gehen, das neue Forschungsprogramm ,Erde im Wandel – Unsere Zukunft erhalten‘ mit Leben zu erfüllen. Wir haben am GFZ in den vergangenen Jahren gemeinsam darauf hingearbeitet, zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus sechs weiteren Helmholtz-Zentren dieses ehrgeizige und einzigartige Programm zu entwerfen. Die konkrete Umsetzung des Zentren-übergreifenden Forschungsansatzes ab Januar 2021 bedeutet Neuland – aber nichts reizt Geoforscherinnen und -forscher mehr als Neuland zu betreten.“

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Von MAZonline