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Potsdam Opfer nach Säureangriff auf dem Weg der Besserung
Lokales Potsdam Opfer nach Säureangriff auf dem Weg der Besserung
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15:54 26.10.2018
Die Polizei sperrte den Tatort, an dem der Radfahrer in Potsdam mit der Säure angegriffen wurde. Quelle: Julian Stähle
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Potsdam

Die Polizei sucht weiter dringend nach Hinweisen zu dem Mann, der am Donnerstag gegen 6.50 Uhr in Bornstedt einem 29-jährigen Radfahrer eine ätzende Flüssigkeit ins Gesicht spritzte und dann verschwand. Der Verletzte konnte ihn nur als „rund 1,85 Meter großen Mann mit dunkler Jacke und Kapuze“ beschreiben.

Neue Erkenntnisse zur Flucht des Täters

Immerhin haben sich die Verletzungen laut Pressesprecher Heiko Schmidt als „oberflächlich“ und nicht so tief wie zunächst befürchtet erwiesen. Das Opfer kam erst in ein Potsdamer Krankenhaus, wurde dann aber in eine Spezialklinik in Berlin verlegt. Es bestehe Grund zur Hoffnung, dass der Mann keine bleibenden Schäden davonträgt.

Derweil untersucht das Landeskriminalamt die benutzte ätzende Substanz. Worum es sich handelt, konnte die Polizei am Freitag aber noch nicht mitteilen. Allerdings gibt es neue Erkenntnisse über die Fluchtrichtung des Täters zu haben. Demnach floh der Unbekannte nach der Tat in Richtung Mies-van-der-Rohe-Straße. Die Polizei sucht daher nach Augenzeugen, die sich am Donnerstag gegen 6.50 Uhr in der Straße aufhielten und dem Täter möglicherweise begegnet sind.

Polizei bittet um Fotos und Videos

Passanten, die Fotos oder Videos im Umkreis des Tatortes rund um Peter-Behrens-Straße, Kleiner Wiesenpark und Mies-van-der-Rohe-Straße gemacht haben, werden zudem gebeten, diese der Polizei zur Verfügung zu stellen. Hinweise nimmt die Polizei in Potsdam unter der Telefonnummer 0331-5508-0 entgegen.

Von MAZonline

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