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Potsdam Park der Villa Henckel bleibt offen, aber...
Lokales Potsdam Park der Villa Henckel bleibt offen, aber...
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15:49 10.10.2014
Die Villa Henckel auf dem Pfingstberg ist samt Wäldchen eingezäunt. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Der Park der Villa Henckel auf dem Pfingstberg wird nach Abschluss der Sanierungsarbeiten öffentlich zugänglich bleiben. Wie die Schlösserstiftung und Investor Matthias Döpfner gestern mitteilten, werde „der überwiegende, im Besitz der Schlösserstiftung befindliche Teil des Parks wochentags von 7 Uhr morgens bis zum Einbruch der Dunkelheit für die Potsdamer und ihre Gäste kostenfrei offenstehen“. Die Villa Schlieffen, ebenfalls ein Projekt des Springer-Verlagschefs Döpfner, werde in Zukunft eine private Kunstsammlung beherbergen und „für den Besucherverkehr geöffnet sein“.

„Nach Abschluss der mehrjährigen Baumaßnahmen kann damit das gesamte Pfingstberg-Areal der Öffentlichkeit wieder als Garten- und Architekturkunstwerk präsentiert werden“, sagte der Sprecher der Schlösserstiftung, Frank Kallensee, am Donnerstag.

Stiftung und Döpfner reagieren damit auf anhaltende Proteste gegen die derzeitige Umzäunung des Villenparks. Eine Bürgerinitiative fordert die sofortige Öffnung des Areals für die Allgemeinheit, wie es von Investor und Schlösserstiftung immer zugesagt worden sei. Der Park sei mit Beginn der Arbeiten zwar mit einem Bauzaun eingefriedet worden, so Stiftungssprecher Kallensee, dies aber nur, „um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten und Gefahren abzuwenden“. Mittlerweile seien bereits etwa 800 Kubikmeter Abraum abgefahren worden. „Alle historischen Wege zwischen dem Neuen Garten und dem Pfingstberg sind und bleiben auch während der Baumaßnahmen offen.“

Nach dem Abschluss der Wiederherstellungsarbeiten wird der Bauzaun nach Angaben der Schlösserstiftung durch eine dauerhafte Einfriedung nach historischem Vorbild ersetzt. „Die Gartenanlagen der Villa Henckel und der Villa Schlieffen waren wie auch die Villa Quandt und die Villa Lepsius historisch eingefriedet. Diese Einfriedungen sind erst in der Zeit der KGB-Nutzung abgebaut worden“, so Kallensee.

Mittelfristig erfolge somit die Wiederherstellung der ursprünglichen Grundstücksgrenzen auch in diesem Bereich des Welterbe-Ensembles am Potsdamer Pfingstberg, die bei allen anderen Grundstücken des ehemaligen „KGB-Städtchens“ bereits vorgenommen worden sei. „Im Übrigen sind auch der Park Sanssouci, der Neue Garten oder der Park Babelsberg eingefriedet und öffentlich zugänglich“, sagte der Sprecher der Schlösserstiftung.

Von Jürgen Stich

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