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Potsdam So reagieren Turmbau-Kritiker auf den Sachlichkeits-Aufruf der Stiftung
Lokales Potsdam So reagieren Turmbau-Kritiker auf den Sachlichkeits-Aufruf der Stiftung
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06:37 27.02.2020
Protest gegen den Turmbau bei einer Demo gegen steigende Mieten in Potsdam 2018. Quelle: Friedrich Bungert
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Potsdam

„Wenn die Stiftung mehr Sachlichkeit in der Debatte fordert, ist das entweder der letzte Karnevalsgag der Saison, ein Zeichen von Weltfremdheit oder späte Einsicht in die Notwendigkeit.“ So reagiert die Initiative „Potsdam – Stadt für alle“ auf das MAZ-Interview, in dem Wieland Eschenburg, Kommunikationsvorstand der Garnisonkirchenstiftung, zu einer sachlicheren Debatte über den umstrittenen Wiederaufbau aufruft.

Die Initiative wirft ihm in einem scharfen Online-Beitrag vor, Sachlichkeit nur als Verzicht auf Widerspruch zu definieren: „Früher hieß das: Die Partei hat immer Recht.“

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Stattdessen fordert sie erneut einen Baustopp und unter anderem ein „wissenschaftliches Konzept für die geplanten Ausstellungsräume“. Eschenburgs Aussage, die Form folge dem Inhalt, werde von der Realität widerlegt. „Erst kommt der Turmbau im Original und dann wird überlegt, was darin gezeigt wird. Es wird Inhalt in eine Form gepresst“, so die Initiative.

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Von Alexander Engels