Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Studenten protestieren gegen prekäre Wohnungssituation
Lokales Potsdam Studenten protestieren gegen prekäre Wohnungssituation
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:21 09.10.2019
Wohnung gesucht – Aushänge auf dem schwarzen Brett des Campus Griebnitzsee der Uni Potsdam. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Die Grüne Hochschulgruppe startet am Montag, 14. Oktober, ein Protestcamp, um auf die prekäre Wohnungssituation aufmerksam zu machen. Die Aktionen wandern – und beginnen am Montag auf dem Gelände des Standortes Griebnitzsee. Am Dienstag schlagen die Studenten ihr Protestcamp dann am Neuen Palais und am Mittwoch in Golm auf. Die Aktionen starten jeweils um 16.30 Uhr. Alle Interessierten und Betroffene sind eingeladen, sich an der Aktion zu beteiligen. Außerdem soll es Diskussionsrunden mit Vertretern des Studentenwerks und der Stadtverordnetenversammlung geben.

Diskussionsrunden geplant

In einer Pressemitteilung zu der Aktion erklärt die Sprecherin der Grünen Hochschulgruppe, Jana Uffenkamp: „Nicht nur die Stadt, sondern auch die Universität wächst seit Jahren beständig, aber vergessen wird dabei, dass in gleichem Maße neuer Wohnraum für Studierende entstehen muss.“ Viele von ihnen lebten jedes Jahr aufs Neue mit großer Unsicherheit. Wie komme ich an eine neue Wohnung, wird mein Wohnheimplatz verlängert, kann ich meine hohe WG-Miete weiterhin bezahlen? Das seien Fragen, die sich die Studenten stellen müssen. „Das muss sich endlich ändern”, so Uffenkamp.

Die Warteliste des Studentenwerks Potsdam zählte am 18. September 3297 Bewerber – genauso viele wie im letzten Jahr (MAZ berichtete). In Golm gibt es diesen Herbst bis November insgesamt 308 Wohnheimplätze mehr. Damit kann das Studentenwerk Potsdam demnächst insgesamt 3174 Plätze anbieten. Es sind aber für den Ansturm immer noch zu wenige.

Von MAZonline

Immer öfter tauchen in der Landeshauptstadt Graffiti auf Gehwegen, Straßen und Plätzen auf. Inzwischen werben dort sogar Firmen für sich – inklusive QR-Code. Aber – ist es überhaupt erlaubt, seine Botschaft zu Asphalt zu bringen?

09.10.2019

Die kommunalen Museen, die Stadt- und Landesbibliothek, die Denkmalpflege und das Stadtarchiv könnten ihre Lager bis 2032 an einem Standort vereinen. Wo steht noch nicht fest, doch es gibt konkrete Vorschläge.

09.10.2019

Die Stadtentsorgung Potsdam bietet wieder Gelegenheiten, damit die Potsdamer ihr Herbstlaub loswerden können. An zwei Samstagen im Oktober richtet sie mehrere Sammelstellen ein.

09.10.2019