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Potsdam Nach Vorwürfen zur Kinderklinik: Bergmann will rechtliche Schritte prüfen
Lokales Potsdam Nach Vorwürfen zur Kinderklinik: Bergmann will rechtliche Schritte prüfen
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11:33 29.10.2019
Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann. Quelle: Bernd Gartenschläger
Innenstadt

Nach den jüngsten Vorwürfen der Initiatoren des Bürgerbegehrens für faire Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen am „Ernst von Bergmann“ prüft die Klinikgruppe, ob sie rechtliche Schritte dagegen einleiten wird. „Es sind Falschaussagen, mit denen das Bürgerbündnis provoziert und Meinung macht“, sagt Pressesprecherin Damaris Hunsmann. „Das verunsichert die Eltern mit kranken Kindern und demotiviert die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kinderklinik, die einen tollen Job machen.“

Ärger um Vorwürfe zur Kinderklinik

Grund für den Ärger auf Klinikseite sind Aussagen der Vertrauensperson des Bürgerbegehrens, Jörg Kwapis, zur aktuellen Situation in der Kinderklinik. Bei einem Pressegespräch am Freitag und in einer Pressemitteilung behauptet Kwapis, aufgrund von Personalmangel sei die Hälfte der Betten in der Kinderklinik geschlossen, könnten nur 20 Betten belegt werden.

Hunsmann bestreitet die Vorwürfe, erklärt, dass am Freitag, um 18 Uhr, 39 Kinder zur stationären Behandlung in der Klinik gewesen seien. Insgesamt verfüge die Kinderklinik auch nicht über 40, sondern 64 Betten. Völlig abwegig sei zudem eine Schließung der Kinderklinik.

Wunsch nach Diskussion

Auf Nachfrage, woher seine Informationen zur Situation in der Kinderklinik stammen, erklärt Kwapis, er habe seine Kenntnis vor allem von Eltern – selbst habe er die Betten-Situation nicht überprüft. „Aber wir wollen, dass in dieser Stadt eine Diskussion zu dem Thema angestoßen wird“, sagt er. Um zu zeigen, dass es „so nicht weitergehen kann“, müsse man „eventuell auch mit deutlichen Hinweisen an die Öffentlichkeit gehen“.

Von MAZonline

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