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Potsdam Darüber spricht Potsdam am heutigen Mittwoch
Lokales Potsdam

Potsdam am Mittwoch: Das ist heute wichtig. News und Termine für den 29. September 2021

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05:33 29.09.2021
Michael Hatzius ist heute mit seiner Echse zu Gast im Lindenpark, das Museum Barberini bietet eine Online-Veranstaltung an und am Brauhausberg wird mit der Gestaltung Minsk-Vorplatzes begonnen.
Michael Hatzius ist heute mit seiner Echse zu Gast im Lindenpark, das Museum Barberini bietet eine Online-Veranstaltung an und am Brauhausberg wird mit der Gestaltung Minsk-Vorplatzes begonnen. Quelle: Christine Friedländer
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Potsdam

Mittwoch – Halbzeit! Keine halben Sachen macht Potsdam derweil bei Nachrichten und Veranstaltungen. Worum sich in der Landeshauptstadt heute alles dreht, erfahren Sie hier:

Die aktuelle Corona-Lage in Potsdam

Keine guten Nachrichten von der Corona-Front in Potsdam. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ist gestiegen. In Potsdam sind aktuelle 247 „Corona-Tote“ bestätigt. Auch die Zahl der Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung im Krankenhaus behandelt werden müssen ist nicht rückläufig. Sieben Corona-Patienten zählte die Stadtverwaltung gestern. Bei sechs Menschen ist der Krankheitsverlauf so drastisch, dass sie derzeit intensivmedizinisch behandelt werden.

News und Termine

Am Brauhausberg wird gebuddelt: Heute Mitte wird der erste Spatenstich für den neuen Vorplatz von Minsk und blu gesetzt. Damit beginnen offiziell die Bauarbeiten für die Umgestaltung des Vorplatzes des Sport- und Freizeitbades blu und die Errichtung der neuen Minsk-Terrassen. Den ersten Spatenstich lässt sich Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) nicht nehmen. Im Frühjahr 2022 soll das Museum Minsk auf dem Potsdamer Brauhausberg eröffnen. Das erste Programm steht auch schon fest, wie Gründungsdirektorin Paola Malavassi uns verraten hat.

Geklebte Kunst: Das Kesselhaus in der Schiffbauergasse hat einen neuen Look. Das alte gräuliche Antlitz ist verschwunden, die Fassade ist bunt. Doch wer denkt, dass hier Maler am Werk waren, der hat sich getäuscht. Das ist alles geklebt. Rund 150 Potsdamer Schülerinnen und Schüler haben zusammen mit den Künstlern der KlebeBande das Gebäude neu gestaltet. Heute wird der neue Farbtupfer neben dem Waschhaus offiziell vorgestellt.

Was kann man heute in Potsdam unternehmen?

Russische Künstlerinnen: Im Museum Barberini wird derzeit die russische Variante des Impressionismus beleuchtet. Nicht viele weibliche Künstlerinnen der Epoche sind so bekannt geworden wie ihre männlichen Kollegen. Zeit, sich mit zwei von ihnen näher zu beschäftigen: Natalija Gontscharowa und Olga Rosanowa gehören zur Avantgarde in Russland. Kunsthistorikerin Ira Oppermann stellt die beiden herausragenden Figuren vor und zeigt auf, dass die Kunstszene in Russland um 1910 entscheidend von Künstlerinnen und Mäzeninnen mitgeprägt wurde – anders als im übrigen Europa. Der Online-Vortrag findet via Zoom statt. Beginn ist um 18.30 Uhr, die Teilnahme kostet 5 Euro. Weitere Informationen unter www.museum-barberini.de.

Die Kriegsvergangenheit zeigt auch heute noch in vielen Familien Spuren bis in die zweite und dritte Generation hinein. In „Kriegsenkel – Die Erben der vergessenen Generation“ meldet sich die Generation der Kinder der Kriegskinder zu Wort. Geschrieben hat das Buch Sabine Bode. Es soll den jüngeren Generationen helfen, sich selbst besser zu verstehen. Im Rahmen der Ausstellung „Potsdamer Konferenz“ stellt die Autorin das Buch heute Abend ab 18 Uhr vor. Die Veranstaltung findet im Marschallsaal im Schloss Cecilienhof statt. Der Eintritt kostet 10 bzw. 8 Euro. Weitere Informationen unter www.spsg.de.

Bekannt aus Funk und Fernsehen: Im März hat es nicht geklappt, heute ist sie da – die TV-Korrespondentin und Autorin Natalie Amiri stellt heute Abend in der Stadtbibliothek ihr autobiographisches Buch „Zwischen den Welten: Von Macht und Ohnmacht im Iran“ vor. Darin beschreibt sie ihre persönlichen Erfahrungen mit den unterschiedlichen Kulturen und Lebensweisen in Deutschland und im Iran. Der Eintritt kostet 6, ermäßigt 4 Euro. Die Nachfrage nach der Veranstaltung ist sehr groß, daher auf jeden Fall im Vorfeld fragen, ob es noch Karten gibt! Informationen und Anmeldung unter www.bibliothek.potsdam.de oder telefonisch: 0331 289-6600.

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Die Echse kommt: Im Lindenpark ist heute Abend Puppenspieler Michael Hatzius mit seinem großmäuligen Reptil zu Gast. Die Echse ist ein echtes Urgestein. Uralt ist sie, hat schon alles erlebt und zu allem was zu erzählen. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr. Weitere Informationen unter www.lindenpark.de.

Potsdamer Geschichten damals und heute

Am 29. September 1412 huldigen die Potsdamer dem Markgrafen Brandenburgs, Friedrich IV., dem König Sigismund die Verwaltung der Mark Brandenburg übertragen hatte.

Am 29. September 1789 wird Peter Joseph Lenné in Bonn geboren. Er stirbt am 23. Januar 1866, 50 Jahre nach seinem Arbeitsbeginn in Potsdam. Der bedeutendste Garten- und Landschaftsarchitekt des 19. Jahrhunderts ruht auf dem Bornstedter Friedhof; gegenüber des Krongutes.

Am 29. September 1813 stirbt die Erzählerin, Übersetzerin und Herausgeberin Friederike Helene Unger (geboren 1741). Als uneheliche Tochter des Grafen Friedrich Rudolf von Rothenburg, eines engen Freund Friedrich II., wurde sie in Potsdam beim Hof- und Garnisonprediger Johann Peter Bamberger und seiner Frau Antoinette aufgezogen.

Am 29. September 1883 gründet der in Neubabelsberg wohnende Schriftsteller und Theatermann Adolphe L’Arronge (1838- 1908) in Berlin das Deutsche Theater.

Am 29. September 1910 wird durch den Lehrer Otto Müller der Schülerturnverein am Viktoria-Gymnasium gegründet.

Am 29. September 1932 wird in Potsdam eine große Luftschutzübung durchgeführt. Simuliert dabei wird unter anderem ein Brand des Stadtschlosses.

Am 29. September 1940 finden in der Friedenskirche die Orgelfeierstunden 1940 ihren Abschluss. Der Reger-Schüler Karl Landgrebe spielt Regers „Canzone“ op. 65.

Am 29. September 1944 wird Fritz von der Lancken hingerichtet (geboren am 21. Juni 1890). Er lagerte in seiner Villa in der Marienstraße (heute Gregor-Mendel-Straße 26) den Sprengstoff für das Attentat auf Hitler vom 20. Juli 1944.

Am 29. September 1951 stellt die Deutsche Reichsbahn gemeinsam mit der Babelsberger Defa den ersten Kino-Reisewagen für den D-Zug-Verkehr zur Verfügung.

Am 29. September 1979 wird Carola Müller durch den Staat Israel als „Gerechte unter den Völkern” ausgezeichnet. Sie hatte während der Zeit des Faschismus der Potsdamer jüdischen Familie Hagen das Überleben ermöglicht.

Am 29. September 1990 findet die Eröffnung der ersten Ausstellung in der Galerie Matschke statt. Gezeigt werden Werke von Peter Wilde.

Verkehr in Potsdam

Die Gutenbergstraße wird heute voll gesperrt – am westlichen Ende zwischen Schopenhauerstraße und Hermann-Elflein-Straße. Grund ist die „Herstellung eines Schmutzwasser- und Regenwasser-Hausanschlusses“. Die Sperrung wird übrigens den ganzen Oktober hindurch Bestand haben.

Vor rund vier Monaten wurde auf dem alten Tramdepot an der Heinrich-Mann-Allee der Grundstein für 22 Neubauten mit über 300 (günstigen) Wohnungen gelegt. Damit die Häuser an das Ver- und Entsorgungsnetz der Stadt angeschlossen werden können, muss dort noch feste gearbeitet werden. Für die Erschließung des Baufeldes wird daher ab heute der Geh-/Radweg gesperrt. Fußgänger und Radfahrer weichen dafür auf eine der beiden stadteinwärtigen Fahrspuren aus, die dann natürlich für Autofahrer gesperrt wird. Kurz: An der Stelle wird es eng – und das mehrere Wochen lang. „Aufgrund der tiefen Leitungslage und der notwendigen Umschlussarbeiten nehmen die Arbeiten viel Zeit in Anspruch“, teilte die Stadt Potsdam mit. Vermutlich erst gegen Ende des Jahres wird die Einschränkungen wieder aufgehoben.

Wie wird das Wetter heute in Potsdam?

Leider kein bzw. kaum Sonnenschein in Aussicht. Angesagt ist graues Herbstwetter mit Temperaturen von bis zu 18 Grad. Der Regenschirm ist heute ein guter Begleiter.

Von MAZonline