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Potsdam „Potsdam bekennt Farbe“ gibt sich Leitlinien
Lokales Potsdam „Potsdam bekennt Farbe“ gibt sich Leitlinien
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00:22 03.03.2019
Vertreter des Bündnisses "Potsdam bekennt Farbe" an einem Informationsstand. Quelle: MAZ-online
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Potsdam

Das Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ hat nun Leitlinien. Vertreter des Zusammenschlusses, darunter Oberbürgermeister Mike Schubert, Marcus Reinert vom Verein Opferperspektive und Jirka Witschak haben sie am Donnerstag im Rathaus vorgestellt.

Für Demokratie gegen Rechtsextremismus

„Auf allen Seiten bestand der Wunsch, das „Für“ in den Vordergrund zu stellen“, sagte der Politikwissenschaftler Hannes Riemann, der in Abstimmung mit den Bündnismitgliedern den Text der Leitlinien verfasste. „Also für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit, bei gleichzeitiger Betonung des Engagements gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Menschenfeindlichkeit.“ So lautet denn auch der Titel der Leitlinien.

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Die neuen Leitlinien fußen auf dem „Lokalen Aktionsplan“ aus dem Jahr 2002. Der wurde gefasst als ein Grundpfeiler der toleranten und weltoffenen Stadtgesellschaft.

„Grundkonsens in der Potsdamer Stadtgesellschaft“

Entsprechend bestimmt sagte Mike Schubert, dass das Anliegen des Bündnisses, sich für Toleranz und gegen Menschenfeindlichkeit zu stemmen, noch heute „ein Grundkonsens in der Potsdamer Stadtgesellschaft ist.“

Nun gehe es darum, die Punkte des neuen Programms mit Leben zu füllen und Aktionen anzuschieben, so Schubert weiter. Dafür zuständig ist unter anderem der Bereich „Partizipation und Toleranz Potsdam“ im Rathaus. Der koordiniert das Bündnis und ist etwa Anlaufstelle für potentielle neue Mitglieder.

In der kommenden Stadtverordnetenversammlung sind die Leitlinien als Beschlusstext eingebracht. Außerdem starten am Montag, 11. März, die Internationalen Wochen gegen Rassismus mit zahlreichen Veranstaltungen, auch in Potsdam.

Von Annika Jensen

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