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Potsdam Stadtspitze in Potsdam ehrt sowjetische Befreier
Lokales Potsdam

Potsdam ehrt gefallene sowjetische Soldaten

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14:28 15.11.2020
Oberbürgermeister Mike Schubert und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Pete Heuer, haben am Volkstrauertag mit Blumengebinden jener sowjetischen Soldaten gedacht, die bei der Befreiung Potsdams gestorben sind. Quelle: FOTO: Julius Frick
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Ehre für die Toten: Auf dem sowjetischen Militärfriedhof am Bassinplatz haben Oberbürgermeister Mike Schubert und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Pete Heuer, am Sonntag der Gefallenen der Roten Armee gedacht, die bei der Befreiung Potsdams vom Faschismus 1945 ihr Leben gelassen haben.

Der Volkstrauertag ist ein staatlicher Gedenktag und gehört zu den sogenannten stillen Tagen. Er wird seit 1952 zwei Sonntage vor dem ersten Adventssonntag begangen und erinnert an die Kriegstoten und Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen.

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Der Volkstrauertag wurde 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge als Gedenktag für die gefallenen deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs vorgeschlagen. 1922 fand die erste Gedenkstunde im Reichstag statt. Der Volkstrauertag wurde erstmals am 1. März 1925 begangen. Am Vortag war der erste Reichspräsident Friedrich Ebert verstorben. 1926 wurde entschieden, den Volkstrauertag regelmäßig am Sonntag Reminiscere (fünfter Sonntag vor Ostern) zu begehen.

Von maz-online/rai