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Potsdam Potsdam kündigt dem Verein „Paragraph 13“
Lokales Potsdam Potsdam kündigt dem Verein „Paragraph 13“
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16:23 06.10.2015
Annette Kühn (l.) und Ika Borg, Projektleiterinnen des Vereins „Paragraph 13“.
Annette Kühn (l.) und Ika Borg, Projektleiterinnen des Vereins „Paragraph 13“. Quelle: Volker Oelschläger
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Babelsberg

Mit der Präsentation eines fünfminütigen Imagefilms „Schulsozialarbeit aus Leidenschaft“ feierte der Verein „Paragraph 13“ am Dienstag im Thalia-Kino sein 20-jähriges Bestehen. Der Vorführung folgte ein munteres Filmgespräch. Kein Thema war die Neuausschreibung der Sozialarbeit an Potsdams Schulen, die von den Stadtverordneten mit der Verabschiedung eines „Gesamtkonzeptes Schule-Jugendhilfe“ Anfang September angebahnt wurde.

Mittelfristig soll es an jeder Potsdamer Schule in städtischer Trägerschaft einen Schulsozialarbeiter geben. In einem ersten Schritt soll das Angebot zum neuen Schuljahr von aktuell neun auf 15 Schulen erweitert werden.

„Paragraph 13“ kann sich an der Neuausschreibung beteiligen. Doch zunächst ging beim Verein laut Projektleiterin Ika Borg am 18. September die Kündigung des seit 2001 laufenden Vertrages zum 31. Dezember ein. Einstweilen sollen die Schulsozialarbeiter des Vereins noch bis zum Ende des Schuljahres an den Potsdamer Schulen bleiben.

Gegründet wurde der Verein mit dem Paragraphen im Namen, der im Sozialgesetzbuch die Jugendsozialarbeit regelt, 1995 zur Übernahme der Sozialarbeit mit 20 ABM-Stellen an zwölf Gesamtschulen. Aktuell betreut der Verein mit zwölf regulär beschäftigten Sozialarbeitern zwei Grund-, drei Ober-, eine Gesamt- und drei Förderschulen in Potsdam, daneben mit zwei Mitarbeitern den Freizeittreff Ribbeckeck und mit vier Mitarbeitern zwei Grundschulen in Stahnsdorf.

Der Imagefilm soll am Mittwoch unter www.schulsozialarbeit-potsdam.net auf der Vereinshomepage und auf Youtube zu finden sein. Auch das Thalia-Kino, das Schülern über den Verein mehrfach kostenlose Kinobesuche ermöglichte, will den Film auf seiner Homepage präsentieren und, wenn es passt, im Vorprogramm zeigen, wie Marketingchefin Daniela Zuklic versprach.

Von Volker Oelschläger

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