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Potsdam Stadt plant Bandprobehaus
Lokales Potsdam Stadt plant Bandprobehaus
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14:20 11.07.2019
Blick von der Waschhaus-Arena über das mögliche Baugrundstück für das Bandprobezentrum zur Freilichtbühne. Quelle: Bernd Gartenschläger
Schiffbauergasse

Die Stadt sucht Partner für den Bau eines Zentrums mit Bandproberäumen in der Schiffbauergasse. Das hat das Rathaus auf Anfrage von Isabell Vandré und Sascha Krämer (beide Linke) mitgeteilt.

Für den Bau soll ein Grundstück verkauft werden. Nach MAZ-Informationen handelt es sich dabei um eine Fläche zwischen der Waschhaus-Freilichtbühne und der Waschhaus-Arena.

Die Ausschreibung werde als Konzeptvergabe erfolgen, zielt laut Stadt „auf den gesamten Markt“ und sei „nicht beschränkt auf einen Bieter“. Das Rathaus bestätigte, dass Gespräche mit der Deutschen Rockmusik-Stiftung in Köln geführt wurden.

Aktuell würden die Rahmenbedingungen festgelegt, Gutachten als „weitere Grundlage für die Berechnung des Verkehrswertes“ seien „in Bearbeitung“. Einen Zeitplan nannte das Rathaus noch nicht.

Auf die Frage nach dem Bedarf verwies das Rathaus auf eine Befragung beim „Krumm- und Schief-Festival“ im Mai im Freiland, nach der in Potsdam rund 40 bis 50 Bandproberäume fehlten.

Vandré und Krämer signalisierten mit Verweis auf diese Zahlen in einer ersten Reaktion dringenden Handlungsbedarf. Der Stadt drohe der Verlust einer ganzen Musiker-Generation.

Fehlende Bandproberäume sind spätestens seit der Schließung der Alten Brauerei am Leipziger Dreieck im Frühjahr 2014 ein Dauerthema.

Musikerproteste führten zur Öffnung des alten Rechenzentrums als Arbeitsstätte für Künstler und anderer Kreativer, ohne dass sich auch für die Bands eine Lösung gefunden hätte.

Von Volker Oelschläger

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