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Potsdam Stadt rettet das Extavium
Lokales Potsdam Stadt rettet das Extavium
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01:15 01.04.2019
Anna (l.) und Pauline von der Kita Spielkiste bei einem Experiment im Extavium. Quelle: Christel Köster
Innenstadt

Zur Sicherung des Extaviums stellt die Landeshauptstadt erstmals eine Förderung für den Weiterbetrieb in Höhe von 200.000 Euro noch für das Jahr 2019 in Aussicht. Das hat das Rathaus am Freitag mitgeteilt. Zur längerfristigen Sicherung soll das Extavium mit der nach neuem Konzept betriebenen Biosphäre 2.0 zusammengebracht werden.

Wie berichtet, hatte ein Leitungsmitglied der Wissenschaftlichen Mitmachwelt für Kinder am Donnerstag im Kulturausschuss das Aus des Projekts angekündigt, falls es keine Förderung gibt: „Wenn es keine Förderung gibt, muss das Extavium leider schließen“, sagte Anna Leetz.

Linke und Grüne haben in der Stadtverordneten in einem gemeinsamen Antrag eine Förderung des Extaviums zunächst für der nächsten drei Jahre mit jährlich 200.000 Euro beantragt. Aussagen zu einer möglichen Förderung gab es im Kulturausschuss aber nicht.

Laut Rathaus muss der Betreiber des Extaviums nun zunächst einen genehmigungsfähigen Förderantrag und bis zum Herbst 2019 ein tragfähiges Betriebskonzept vorlegen.

Das Extavium als außerschulisches Bildungsangebot unterstütze durch über 70 selbst entwickelte Exponate eine „interaktive und erlebnisorientierte Wissensvermittlung“, heißt es zur Begründung.

Die Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit konzentrierten sich auf die Vermittlung von naturwissenschaftlichen Zusammenhängen an Kinder im Kita- und Schulalter. Das Extavium zeichne sich durch altersspezifische und aufbauende Wissensvermittlung sowie durch ein intensives pädagogisches Betreuungskonzept aus.

Mit der vorgesehenen Zuwendung solle der Weiterbetrieb des Extaviums gesichert werden. Für eine weitere Förderung soll das Extavium ein dauerhaft tragfähiges Betriebskonzept als gemeinnütziger außerschulischer Lern- und Bildungsort entwickeln.

Für die Stadt sei dabei „die inhaltlich-fachliche Ausrichtung des Extaviums, das pädagogische Konzept, die Frequenz und Akzeptanz der Nutzerinnen und Nutzer gegenüber dem Extavium und die regionale Verankerung insbesondere als außerschulisches Lern- und Bildungsangebot für Kinder maßgeblich“, um sich für die Sicherung des Angebotes zu engagieren.

Für einen langfristigen Betrieb würden Fragen der inhaltlichen Schwerpunktsetzung, zielgruppenspezifischer Angebote, mögliche externe Fördermittelgeber und weitere Kooperationsmöglichkeiten von großer Bedeutung sein. Die Landeshauptstadt sehe zudem eine Entwicklungsmöglichkeit des Extaviums in Zusammenarbeit mit der Biosphäre 2.0.

Das Extavium wurde 2005 in den Bahnhofspassagen eröffnet und arbeitete geraume Zeit im Filmpark Babelsberg. Von der Stadt wurde es erst einmal im Jahr 2015 beim Umzug in die Straße Am Kanal mit 100.000 Euro unterstützt. Der Trägerverein wirbt bereits seit langem um eine längerfristige Förderung durch die Stadt.

Von Volker Oelschläger

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