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Potsdam Potsdam versteigert Fundstücke
Lokales Potsdam Potsdam versteigert Fundstücke
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15:36 13.08.2014
Quelle: Screenshot
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Potsdam

Rund 3000 Gegenstände werden jedes Jahr im Potsdamer Fundbüro abgegeben. Täglich neue Sachen in die zahlreichen Schränke und Kammern des Fundbüros, beispielsweise verlorene und vergessene Mobilfunkgeräte, Regenschirme, Bücher, Brillen und Taschen gefüllt mit Kleidung. Aber auch zahlreiche Fahrräder, Digitalkameras, Navigationsgeräte, Autoschlüssel und Zahnprothesen gehören zu den Dingen, die Sylvia Rissmann als Mitarbeiterin im Fundbüro in den letzten Monaten entgegengenommen hat. Damit die Sachen in den Kammern und Kellerräumen des Fundbüros nicht überquellen, werden brauchbare Gegenstände nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist versteigert. Teuerstes Fundstück bei dieser Versteigerung ist ein E-Bike der Marke Cannondale - und auch ein WC-Sitz wartet auf einen neuen Besitzer. 

Vielleicht findet ja auch der eine oder andere sein Fahrrad wieder. Am 7. Januar 2014 wurden diverse Drahtesel am Potsdamer Hauptbahnhof abgeholt und für sechs Monate eingelagert. Quelle: MAZonline

Drei Mal im Jahr führt die Landeshauptstadt im Internet Versteigerungen von Fundsachen durch, die 25. startet nun am Donnerstag, dem 4. September, um 18 Uhr. Pro Versteigerung hat die Landeshauptstadt damit Einnahmen zwischen 2000 und 3000 Euro erzielt, zuletzt allerdings mehr.

Die Online-Versteigerung unter www.potsdam.de/fundsachen beginnt mit einem angegebenen Höchstpreis. Das genannte E-Bike beginnt beispielsweise bei 850 Euro, der WC-Sitz würde als Höchstpreis 15 Euro erzielen.

Dieser Wert verringert sich in einem zeitlich festen Abstand bis zum jeweiligen Mindestgebot. Interessenten können also gleich zu Beginn zum Höchstpreis zuschlagen oder warten, bis der Preis fällt. Die Auktion selbst dauert zehn Tage "rund um die Uhr". Sylvia Rissmann erklärt die Regeln der Versteigerung: Die Gegenstände wurden nicht auf Funktionalität oder Beschädigungen geprüft.

MAZonline

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