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Potsdam Potsdamer Demo gegen „thüringische Verhältnisse“
Lokales Potsdam Potsdamer Demo gegen „thüringische Verhältnisse“
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20:20 11.02.2020
Auf dem Alten Markt in Potsdam demonstrierte unter anderem das Bündnis „Potsdam bekennt Farbe" gegen die AfD. Quelle: Friedrich Bungert
Potsdam

Nachdem Thomas Kemmerich (FDP) am 5. Februar mithilfe der Stimmen der AFD und der CDU im Thüringer Landtag zum Ministerpräsidenten gewählt wurde, demonstrierten am Dienstagabend etwa 150 Potsdamer vor dem Brandenburger Landtag am Alten Markt. Es war bereits der zweite Protest nach einer spontanen Demo vor der FDP-Zentrale in Potsdam.

Demo organisiert von „Potsdam bekennt Farbe“

Die Demonstration „Für unsere Demokratie“, organisiert von „Potsdam bekennt Farbe“ rief dazu auf, sich am Dienstag klar gegen „thüringische Verhältnisse“ in Brandenburg auszusprechen. Viele engagierte Potsdamer folgten der Einladung.

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„Ich bin hier, weil ich Teil einer Gruppe sein will, die zeigt, dass Demokratie die richtige Antwort auf die aktuellen Ereignisse ist - nicht Verdruss“, sagt Nicoletta Herborn (37) aus Potsdam. „Denn das, was letzte Woche in Thüringen passiert ist, ist nur Protest nach hinten. Ich will Hoffnung zeigen.“

Dem Aufruf von „Potsdam bekennt Farbe“ zu einer Demonstration vor dem Brandenburger Landtag folgten etwa 150 Menschen.

Auch Mike Schubert (SPD), Oberbürgermeister und Vorsitzender des Bündnisses „Potsdam bekennt Farbe“ äußerte sich zu den Ereignissen der letzten Woche: „Wir wollen heute ein Zeichen setzen, dass wir es nicht akzeptieren, dass unsere Demokratie durch Grenzüberschreitung und Dammbrüche nach rechts ausgehöhlt wird.“

Von Louise Otterbein

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