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Potsdam Potsdamer Einsatzkräfte rüsten sich für Sturmtief Sabine
Lokales Potsdam Potsdamer Einsatzkräfte rüsten sich für Sturmtief Sabine
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12:15 08.02.2020
Am Sonntag ist Sturm vorhergesagt. Quelle: picture alliance / dpa
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Potsdam

Die Potsdamer Rettungskräfte bereiten sich auf Sturmtief Sabine vor. Meteorologen warnen für Sonntagabend vor orkanartigen Böen mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 102 Stundenkilometern – Prognosen, die auch das Team der Regionalleitstelle in Potsdam genau im Blick hat. „In einem ersten Schritt hat die Regionalleitstelle bereits den Führungsdienst informiert“, sagt auf MAZ-Anfrage der stellvertretende Potsdamer Feuerwehr-Chef, Rainer Schulz. Das heißt, „es gibt einen Puffer an Kollegen, die im Ernstfall dann einspringen und den Dienst in der Leitstelle bei der Einsatzkoordination unterstützen“.

Rainer Schulz , Vizechef der Potsdamer Feuerwehr . Quelle: Stefan Gloede

Die Freiwilligen Feuerwehren in den Regionen werden erst dann informiert, wenn sich die Prognosen zum Sturmtief konkretisieren und genauere Informationen dazu vorliegen, welche Regionen zuerst betroffen sind. „Wir gehen davon aus, dass wir am Sonntagvormittag eine Vorinformationen an die Freiwilligen Feuerwehren rausgeben“, sagt Schulz. „Dann sind die Kollegen vorbereitet.“

Feuerwehren vorgewarnt

In einem nächsten Schritt werde dann der sogenannte Voralarm ausgelöst. „Das könnte eventuell am Sonntagmittag der Fall sein“, sagt Schulz. In dem Moment besetzten dann die Freiwilligen Feuerwehren ihre Gerätehäuser und seien auf Standby. „Das passiert allerdings auch nicht in allen Stadtgebieten gleichzeitig, sondern gebietsweise, je nachdem, wo der Sturm zuerst ankommt.“

Was genau Stadt und Einsatzkräfte erwarten, kann auch Schulz nur schwer abschätzen. „Angesagt sind aktuell Regen, Gewitter und Sturm“, sagt er, „wie heftig das ausfällt, müssen wir abwarten“. Er rechnet allerdings weniger mit Überschwemmungen wegen Starkregens, sondern eher mit Bäumen, die in Folge der Trockenheit Schäden genommen haben und bei dem Sturm umstürzen könnten. Sorgen macht sich Schulz beim Blick auf die Wetterprognosen allerdings nicht. „Wir sind sehr gut vorbereitet“, sagt er.

Von Anna Sprockhoff

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