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Potsdam Feuerwehr musste mehr Brände löschen
Lokales Potsdam

Potsdamer Feuerwehr musste 2020 mehr Brände löschen

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18:01 11.01.2021
Quelle: Julian stähle
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Potsdam

Die Potsdamer Feuerwehr zählte im vergangenen Jahr insgesamt 25.645 Einsätze. Im Vergleich zu 2019 ist das ein leichter Rückgang von 1,56 Prozent. Das teilte die Stadtverwaltung am Montag mit. Von den Einsätzen entfielen 18.051 auf die Notfallrettung (-5,89 Prozent zum Vorjahr) und 2346 Einsätze auf den Krankentransport (-7,67 Prozent zu 2019). Einsätze mit dem Stichwort „Corona“ waren 611 zu bewältigen.

Mehr Verlegungsfahrten wegen Corona

Weitere 133 Fahrten entfielen auf sonstige Einsatzmaßnahmen des Rettungsdienstes. Durch die angespannte Lage in den medizinischen Einrichtungen mussten im Jahr 2020 deutlich mehr Verlegungsfahrten zwischen den Krankenhäusern abgewickelt werden. Hier stiegen die Einsatzzahlen um 38,85 Prozent deutlich auf 1.158. „Das Jahr 2020 war anspruchsvoll“, sagt Feuerwehrchef Ralf Krawinkel. „Alle Einsätze haben wegen Corona ein noch höheres Maß an Disziplin und Aufmerksamkeit gefordert. Wir konnten als Berufsfeuerwehr gemeinsam mit den Freiwilligen Feuerwehren trotz aller Herausforderungen sämtliche Einsatzstellen abarbeiten.“ Größere Einsatzstellen waren beispielsweise der Brand in einer Tiefgarage in Klein Glienicke, der Gebäude-Vollbrand in Babelsberg und die Brandserie einer Industriebrache in der Glasmeisterstraße.

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472 Mal zur Brandbekämpfung ausgerückt

Zu Einsätzen der technischen Hilfeleistung und zur Brandbekämpfung rückte die Feuerwehr Potsdam insgesamt 2.482 (-1,86 Prozent) mal aus. Dabei steigerten sich die Brandeinsätze um 11,32 Prozent auf 472 Fälle. Die Alarmierungen für Hilfeleistungen sanken leicht um 1,91 Prozent auf 1.388 Einsätze. Die Fehlalarme gingen erfreulicherweise um 9,86 Prozent auf 622 zurück.

Von MAZonline