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Potsdam Barbara Raetsch erhält Brandenburgischen Kunstpreis
Lokales Potsdam

Potsdamer Künstlerin Barbara Raetsch mit Brandenburgischen Kunstpreis 2021 geehrt

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09:38 08.05.2021
Künsterin Barbara Raetsch 2020 in ihrem Potsdamer Atelier am Kanal.
Künsterin Barbara Raetsch 2020 in ihrem Potsdamer Atelier am Kanal. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Die Potsdamer Malerin Barbara Raetsch erhält für ihr Lebenswerk den mit 10.000 Euro dotierten Ehrenpreis des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg. Die Arbeiten der Autodidaktin hätten hohen zeitgeschichtlichen Wert und würden zugleich durch die Bildsprache wie durch die meisterliche Ausführung bestechen, hieß es zur Begründung.

Der gemeinsam von der Stiftung Schloss Neuhardenberg und der „Märkischen Oderzeitung“ ausgelobte Brandenburgische Kunstpreis wird in diesem Jahr zum 18. Mal in vier Sparten verliehen.

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Barbara Raetsch lebt seit 1958 in Potsdam

Mit ihren farbstarken Arbeiten ist die 1936 im sächsischen Pirna geborene Künstlerin schon seit Jahrzehnten nicht nur in Potsdam mit Ausstellungen präsent. Raetschs Bilder befinden sich bereits in diversen Museen wie den Sächsischen Kunstsammlungen in Dresden, in der DDR-Kunstsammlung auf Burg Beeskow, aber natürlich auch im Potsdam-Museum. Bekannt wurde sie als Chronistin des Verfalls der Potsdamer Innenstadt in den 1980er Jahren. Damals entstanden ihre wie Porträts gestalteten Frontalansichten von Abrisshäusern. 2016 wurde sie mit einem Eintrag ins Goldenen Buch der Stadt geehrt.

Zuletzt stellte sie unter dem Titel „Heimspiel“ Werke im „Kunstwerk“ in der Elfleinstraße vor. Für Raetsch ist ganz Potsdam ein Heimspiel, denn seit sie 1958 den Maler Karl Raetsch heiratete, wohnt sie in der Stadt. „Im Mittelpunkt ihrer eindrucksvollen Werke steht die Stadt Potsdam mit ihrer wechselvollen Geschichte, die so viele Narben und so viel Schönheit im Stadtbild hinterlassen hat“, sagte Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke zu ihren Werken.

Von MAZonline