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Potsdam 65 Millionen Euro für Potsdams Innenstadt
Lokales Potsdam 65 Millionen Euro für Potsdams Innenstadt
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00:31 11.05.2015
Hinterhof des Rechenzentrums in der Potsdamer Innenstadt. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Der Umzug des zentralen Landesrechnungszentrums soll nach bisherigen Planungen bis 2017 abgeschlossen sein, um im darauffolgenden Jahr mit dem Abriss der um 1970 errichteten Blöcke an der Dortu- und der Breiten Straße Baufreiheit für die Rekonstruktion der Garnisonkirche zu schaffen. Allerdings ist bisher noch völlig unklar, wo das Zentrum dann überhaupt hinkommen soll: „Die Ausschreibung zur Suche nach Rechenzentrumsflächen ist noch nicht abgeschlossen“, teilte Christine Bargel vom zuständigen Landesbetrieb für Bauen und Liegenschaften auf MAZ-Anfrage mit. Zurzeit würden „Fragen von potenziellen Bewerbern bearbeitet“. Die Zuschlagserteilung sei im Sommer 2015 geplant.

Knapp 65 Millionen Euro soll Verlagerung des Rechenzentrums mit seinen 255 Mitarbeitern insgesamt kosten. Für den noch in diesem Sommer geplanten Umzug der Verwaltung rechnet das Land mit einem Bedarf von 5,6 Millionen Euro. Wie berichtet, soll das fünfgeschossige Verwaltungsgebäude mit dem markanten Mosaikband „Der Mensch bezwingt den Kosmos“ von Fritz Eisel an der Fassade ab Herbst für eine Übergangszeit als Künstler- und Gründerzentrum genutzt werden.

Die Mitarbeiter der Verwaltung sollen vorhandene Gebäude in der Steinstraße, möglicherweise aber auch Bürocontainer beziehen. Geprüft wird laut Wolfgang Brandt, Sprecher des Innenministeriums, ob „zusätzlich noch ein Gebäude in Modulbauweise errichtet werden muss“.

Für den Umzug des eigentlichen Rechenzentrums sind laut Brandt rund 3,6 Millionen Euro eingeplant. Der größere Anteil von etwa 55 Millionen Euro wird laut Brandt unter anderem für die technische Ausstattung des Rechenzentrums, die Bereitstellung der neuen Fläche, die Projektsteuerung sowie den „Rückbau am alten Standort“ benötigt.

Der Abriss der Gebäude liegt als Sanierungsmaßnahme bei der Neugestaltung der Stadtmitte in der Zuständigkeit der Landeshauptstadt und ihres Sanierunsträgers. Insgesamt soll der Abriss des Verwaltungsgebäudes, des Flachbaus mit den Rechnern und des Verbindungsgebäudes rund 1,75 Millionen Euro kosten, die über Städtebaufördermittel finanziert werden.

Von Volker Oelschläger

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