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Potsdam Potsdamer dürfen Ausstellung im Potsdam Museum mitbestimmen
Lokales Potsdam

Potsdamer dürfen Ausstellung im Potsdam Museum mitbestimmen

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14:10 09.07.2021
Das Potsdam Museum am Alten Markt.
Das Potsdam Museum am Alten Markt. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Das eigene Lieblingskunstwerk für eine Ausstellung auswählen – das ist jetzt in Potsdam möglich. Das Potsdam Museum lädt die Potsdamerinnen und Potsdamer ein, gemeinsam mit dem Museum eine Sonderausstellung zu entwickeln – mit ihren ganz persönlichen Lieblingswerken. Grundlage bildet die Sammlung des Potsdam-Museums zur Bildenden Kunst von 1900 bis heute. Interessierte dürfen ein Objekt auswählen und sollen erzählen, was für sie daran so besonders ist.

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„Wir suchen den Dialog mit euch, um aus diesem kulturellen Gedächtnis der Stadt eine Ausstellung zu füllen. Wir wollen einen Raum schaffen: von Potsdamer*innen für Potsdamer*innen und Besucher*innen unserer Stadt“, heißt es auf der Website des Museums. Zur Erklärung der formlosen Anrede schreibt das Museum außerdem: „Für unser Beteiligungsformat verzichten wir auf die distanzierte Höflichkeitsform des ’Sie’ und wechseln zum dialogfreudigen ’Du’!“

Austausch über die Kunst findet digital statt

Aufgrund der aktuellen Lage findet der Austausch über die Kunst nur digital statt, per Mausklick können alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer dann einfach abstimmen, welche Arbeit für die Ausstellung ausgewählt werden soll. Begründet werden kann die Entscheidung über die Kommentarfunktion.

Präsentiert werden verschiedenste Kunstwerke aus der Sammlung von 1900 bis 2020, die sich in fünf Themenkomplexe unterteilen: „Potsdam. Bilder einer Stadt zwischen gestern und heute“, „Natur. Rückzugsort oder gescheiterte Sehnsucht?“, „Innenräume. Orte zwischen Privatem und Öffentlichkeit“, „Vom Naturalismus zum Realismus. Die menschliche Figur“ und „Abstrakte Tendenzen. Wildes und Poetisches“.

Abstimmung endet Mitte Oktober

Die Abstimmung endet am 17. Oktober 2021. Auf Basis der Auswahl entwickeln die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Museums schließlich ein Ausstellungskonzept. Die entsprechende Ausstellung soll unter dem Titel “Eine Sammlung – viele Perspektiven. Kunst im Dialog von 1900 bis heute” vom 26. Februar bis 3. Juli 2022 zu sehen sein.

Von MAZonline/sku