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Potsdam Potsdams Rathauskooperation bricht auseinander
Lokales Potsdam Potsdams Rathauskooperation bricht auseinander
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16:19 08.12.2016
Potsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs (links) verliert wichtige Unterstützer im Rathaus. Seinen Kandidaten Nolda konnte er nicht durchsetzen. Quelle: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Die Wahl eines neuen Baudezernenten in Potsdam ist gescheitert. Christof Nolda (Grüne), der von Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) vorgeschlagene Kandidat für den Potsdamer Baudezernentenposten, ist am Mittwochabend in drei Durchgängen durchgefallen. In der ersten Runde hatten 21 Stadtverordnete für, 30 gegen den 54-jährigen Baustadtrat aus Kassel gestimmt. Im zweiten Wahlgang hatte er noch weniger Befürworter: Nur noch 20 stimmten für ihn. 29 lehnten den Grünen ab. Auch im dritten Durchgang konnte Nolda keine Mehrheit holen. Nun wird eine Neuwahl notwendig.

Christof Nolda Quelle: Bernd Gartenschläger

Die Rathauskooperation aus SPD, CDU/ANW, Grüne und Potsdamer Demokraten hatte zwar im Vorfeld Nolda als Kandidaten benannt, hinter den Kulissen soll es bei CDU und SPD aber Befürworter des parteilosen Mitbewerbers Bernd Rubelt aus Eutin gegeben haben.

Oberbürgermeister verliert Mehrheit im Stadtparlament

Kurz nach der Wahl erklärten die Grünen, dass sie die Rathauskooperation verlassen und in die Opposition gehen werden. Damit hat Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) keine politische Mehrheit mehr im Stadtparlament. Fraktionschef Peter Schüler zeigt sich maßlos enttäuscht: „Nach so vielen erfolgreichen Jahren der vertrauensvollen Zusammenarbeit in der Stadtentwicklung für Potsdam ist das Wahlergebnis vollkommen unverständlich – und nicht zuletzt ein großer Schaden für Potsdam

Bereits vor einigen Wochen war Sozialdezernent Mike Schubert (SPD) erst im dritten Wahlgang ins Amt gekommen. Nolda verfolgte die bislang missglückte Wahl äußerlich gelassen. Schubert sprach seinem avisierten Dezernentenkollegen Mut zu. „Geteiltes Leid ist halbes Leid“, so Schubert mit Blick auf seinen eigenen nervenaufreibenden Wahlabend.

Von Marion Kaufmann

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