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Potsdam Potsdams Superintendentin ruft zur Menschenkette vor Synagoge auf
Lokales Potsdam Potsdams Superintendentin ruft zur Menschenkette vor Synagoge auf
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12:42 11.10.2019
Vor der jüdischen Gemeinde in Potsdam fand am Donnerstagabend bereits eine Solidaritätsbekundung für den versuchten Anschlag auf eine Synagoge in Halle statt. Quelle: Friedrich Bungert
Innenstadt

Nach der Gedenkveranstaltung vor den Gemeinderäumen der Jüdischen Gemeinde mit rund 100 Teilnehmernam Donnerstagabend ruft am heutigen Freitagabend, 18 Uhr, die Superintendentin des Kirchenkreises Potsdam, Angelika Zädow, zu einer Menschenkette am selben Ort auf. „Wir brauchen starke Zeichen der Solidarität mit unseren jüdischen Geschwistern – möglichst oft. Damit ein für alle Mal klar ist: Wir gehören zusammen auf dem Weg des Friedens und des Respekts“, sagt Zädow.

Unter dem Motto „Kein Mensch darf Opfer von Gewalt werden“ ruft nach dem Attentat vor der Synagoge in Halle (Saale) die ganze Evangelische Kirche in Deutschland heute zu Menschenketten auf. Die Potsdamer Superintendentin bittet, möglichst viele Potsdamer zu der Solidaritätsbekundung zu kommen. „Bringt Lichter mit als Zeichen der Hoffnung und der Kraft, dass hier in Potsdam Gewalt und Hass keine Chance haben“, sagt sie.

In Potsdam an der Werner-Seelenbinder-Straße 4 startet die Aktion um 18 Uhr mit einer Menschenkette und der Begrüßung durch die Superintendentin. um 18.30 Uhr folgt ein kurzer Gruß von Rabbiner Pressmann.

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