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Potsdam Potsdam: 27 Millionen für neues Wohnquartier
Lokales Potsdam

Pro Potsdam stellt weiteres Wohnquartier fertig

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14:20 29.10.2020
Richtfest für neues Wohn- und Gewerbequartier im Bornstedter Feld Quelle: Baumschlager Eberle Architekten
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Bornstedter Feld

Wieder wird im Bornstedter Feld ein neues Wohnquartier fertig. Für die Rohbauten an der ehemaligen Tram-Wendeschleife Viereckremise ist am Donnerstag Richtfest gefeiert worden. Auf dem Grundstück an der Peter-Huchel-Straße errichtete die Pro Potsdam sieben Gebäude mit 117 Wohnungen und neun Gewerbeeinheiten.

Mit Hilfe der Wohnraumfördermittel des Landes Brandenburg stehen über 75 Prozent der Wohnungen Haushalten mit geringem Einkommen zu günstigen Konditionen zur Verfügung. So beträgt die Nettokaltmiete je Quadratmeter 5,50 Euro für Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein und 7,00 Euro für Berechtigte, die zur 2. Einkommensgruppe gehören, also etwas mehr verdienen.

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„Der Wohnungsmarkt in Potsdam ist angespannt, und wir müssen alle Einkommensgruppen im Blick haben. Dementsprechend werden wir im Quartier Rote Kaserne West auf 50 Prozent der Flächen geförderten Wohnraum bereitstellen“, sagte Baudezernent Bernd Rubelt (parteilos) auf dem Richtfest.

Die Besonderheit des Neubauprojektes liegt in der sozialen Ausrichtung des Gewerbes. Durch die Einbindung eines sozialen Trägers sind vor Ort eine Tagespflege sowie eine Sozialstation und eine Begegnungsstätte geplant.

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„Wir schaffen nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern auch dringend benötigte Angebote im Sozial- und Pflegebereich im Potsdamer Norden. Das Projekt ist ein wichtiger Meilenstein im Rahmen unseres Neubauprogramms. Bis 2027 wollen wir insgesamt 2500 Wohnungen für die Landeshauptstadt Potsdam bauen, die Hälfte mit Mietpreis- und Belegungsbindungen“, sagte sagt Pro-Potsdam-Geschäftsführer Bert Nicke: „Um weiterhin sozialverträgliche Mieten sicherzustellen, ist eine Kompensation durch Bundes- und Landesfördermittel erforderlich. Ohne Förderung durch das Land wäre sozialverträgliches Bauen und Sanieren im Sinne der Klimaschutzziele nicht möglich.“

Die gesamten Investitionskosten liegen bei rund 27 Millionen Euro. Das Baudarlehen für dieses Vorhaben beträgt mehr als 13,7 Millionen Euro, der Förderzuschuss knapp 2,24 Millionen Euro. Die Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant. Der Vermarktungsstart erfolgt im 1. Quartal 2022.

Von maz-online/rai