Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Nur drei Fahrspuren in der Zeppelinstraße
Lokales Potsdam Nur drei Fahrspuren in der Zeppelinstraße
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
08:17 27.08.2015
Stau auf der Zeppelinstraße.
Anzeige
Potsdam-West

In einem Modellversuch soll die viel befahrene Zeppelinstraße zwischen Kastanienallee und Geschwister-Scholl-Straße im Frühjahr 2016 – „weitgehend außerhalb der Ferien“ – für mindestens drei Monate verengt werden. Das sieht ein Antrag einer Arbeitsgruppe von SPD, CDU/ANW und Bündnisgrünen für die Stadtverordnetensitzung im September vor. Zuvor sollen der öffentliche Nahverkehr und das Park-und-Ride-System verbessert sowie die Ampelschaltungen optimiert werden. Der Baubeigeordnete Matthias Klipp (Bündnisgrüne) erntete viel Kritik für seine Pläne, die bislang vierspurige Zeppelinstraße auf drei Fahrbahnspuren zu verengen, um die Schadstoffgrenzwerte einzuhalten.

„Wir haben von Anfang an deutlich gemacht, dass in der Zeppelinstraße vor einer möglichen Neuaufteilung des Verkehrsraums das öffentliche Nahverkehrs-Angebot deutlich verbessert werden muss“, so der SPD-Stadtverordnete Kai Weber. Deshalb werde Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) beauftragt, mit Potsdam-Mittelmark die Takte der Buslinien 631 und 580 zu verdichten und im Sommer/Herbst 2016 eine Busspur zwischen Potsdam und Geltow einzurichten. Eine „weitere oder alternative Buslinie“ über Wildpark und Geltow sei „zu prüfen“. Am Bahnhof Pirschheide soll der P+R-Parkplatz „aufgewertet“, ein Kombiticket aus Fahr- und Parkschein eingeführt werden. Peter Schultheiß (Potsdamer Demokraten) will die Zeppelinstraße nicht einmal probeweise einengen: „So wird auf der Zeppelinstraße ein stundenlanger Stau in beiden Richtungen provoziert. Autofahrer sind keine Versuchskaninchen.“

Von Ricarda Nowak

Potsdam Tag des offenen Denkmals 2015 - Die Drahtzieher aus dem Großen Waisenhaus
29.08.2015
Potsdam Geständnis bei Prozess in Potsdam - Angriff auf dunkelhäutigen Nachbarn
26.08.2015
26.08.2015