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Potsdam Prozess gegen ehemaligen Pogida-Organisator geplatzt
Lokales Potsdam Prozess gegen ehemaligen Pogida-Organisator geplatzt
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06:36 28.05.2018
Hintern Gittern. Quelle: dpa
Potsdam

Der Gründer der rechtsextremen Pogida-Bewegung Christian Müller (34) muss sich am Montag nicht wie geplant wegen des Vorwurfs der Körperverletzung vor dem Potsdamer Amtsgericht verantworten. Laut Gerichtssprecher Oliver Kramm wurde die für 9 Uhr angekündigte Verhandlung aufgehoben. Grund ist demnach ein Formfehler: Christian Müller, der sich Anfang 2017 auf die Kanaren abgesetzt hatte, um in Deutschland einer Gefängnisstrafe zu entgehen, war im Herbst 2017 nach europaweiter Fahndung von den spanischen Behörden aufgegriffen und ausgeliefert worden – allerdings ausschließlich zur Vollstreckung eben jener Haft. „Das bedeutet, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht wegen einer anderen Sache gegen ihn verhandelt werden darf“, so Kramm: „Es sei denn, die spanischen Behörden geben dazu ausdrücklich ihre Einwilligung ab.“

Müller, der eine einjährige Freiheitsstrafe wegen Körperverletzung und anderer Delikte absitzt, ist erneut wegen mehrfacher Körperverletzung angeklagt. So soll er im April 2015 einen Nachbarn die Treppe heruntergestoßen und geschlagen haben. Als der Mann floh, soll Müller seine Lebensgefährtin aufgefordert haben, den gemeinsamen Kampfhund aus der Wohnung zu holen. Weil sie das nicht tat, soll Müller sie niedergeschlagen, den Hund selbst geholt und den Nachbarn verfolgt und weiter malträtiert haben.

Von Nadine Fabian

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