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Potsdam Fahrrad-Autobahnen sollen von Potsdam und Umland nach Berlin führen
Lokales Potsdam Fahrrad-Autobahnen sollen von Potsdam und Umland nach Berlin führen
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05:56 21.11.2019
Ein Radfahrer auf einem Radschnellweg in Göttingen. Quelle: Pförtner/dpa
Potsdam

Gute Nachrichten vor allem für Fahrradpendler: Von Potsdam aus sollen Radschnellwege nach Berlin geschaffen werden. Auch die Nachbarorte Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Nuthetal, Schwielowsee und Werder sollen an dieses Netz angeschlossen werden. Das Projekt präsentierten die Kommunen, der Kreis Potsdam-Mittelmark und Berlin am Donnerstag bei einer gemeinsamen Auftaktveranstaltung.

Bis 2021 soll ein Konzept stehen

Die beteiligten sprechen vom „Leuchtturmprojekt Radschnellverbindungen Südwest“. Ziel ist nach Auskunft des Potsdamer Rathauses die Erarbeitung eines Konzepts, wie die geplanten Radschnellverbindungen von Berlin in die benachbarten Kommunen im südwestlichen Brandenburg verlängert werden können. Das Konzept beinhaltet die Untersuchung verschiedener Trassenvarianten, die Definition von Ausbaustandards, eine Kostenschätzung sowie die Darstellung der Finanzierungsmöglichkeiten. Das Konzept soll bis zum Herbst 2021 vorliegen und eine zügige Umsetzung von Radschnellverbindungen vorbereiten.

Radschnellweg Ruhr. Quelle: P.3 Agentur

Das Projekt wird von der Landesplanung der Länder Berlin und Brandenburg, die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, den Landkreis Potsdam-Mittelmark sowie die Landeshauptstadt Potsdam finanziert.

Vier Meter breite Fahrrad-Autobahnen ohne Kreuzungen

Hintergrund des Projektes ist die wachsende Bedeutung von Fahrrädern und Pedelecs als Alltagsverkehrsmittel. Durch Radschnellverbindungen soll dieser Trend verstärkt werden, damit deutlich mehr Berufspendler das Fahrrad als Verkehrsmittel auch auf längeren Distanzen nutzen. Radschnellwege zeichnen sich unter anderen durch eigenständige Radwege von bis zu vier Metern Breite sowie einen größtenteils direkten und kreuzungsfreien Verlauf aus. Dadurch soll ein zügiges Radfahren gewährleistet und eine Entlastung des Kraftfahrzeugverkehrs und des öffentlichen Personennahverkehrs erreicht werden. Bisher bestehen in Berlin und Brandenburg noch keine Radschnellverbindungen.

Von MAZonline

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