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Potsdam Das sind die Highlights des „Sehsüchte“-Filmfestivals
Lokales Potsdam Das sind die Highlights des „Sehsüchte“-Filmfestivals
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01:15 27.04.2019
Das größte Studierenden-Filmfestival Europas: Die Highlights zum „Sehsüchte“. Quelle: Jonas Friedrich (Symbolbild)
Potsdam

Es geht wieder los: Das Studierenden-Filmfestival „Sehsüchte“ startet. Am Mittwochabend eröffnete Noosha Aubel, die Beigeordnete der Stadt Potsdam für Bildung, Kultur, Jugend und Sport das Festival mit den Worten: „Potsdam liebt Film. Und Potsdam kann Film“.

Das ist das „Sehsüchte“-Filmfestival

Die „Sehsüchte“ sind das größte Filmfestival für Studierende in Europa. Das Festival vergibt Preise u. a. in den Kategorien Bester Spielfilm kurz, Bester Dokumentarfilm, Bester Genrefilm, Bester Animationsfilm, Beste Produktion, Bester 360-Grad-Film, Bester Jugendfilm.

Die Werke laufen in der Filmuniversität (Marlene-Dietrich-Allee 11) und im fx-Center (Medienpark-Babelsberg).

Ein Festivalpass für alle fünf Tage kostet 35 Euro (ermäßigt 30 Euro). Eine Karte für einen einzelnen Film sieben Euro (fünf Euro), eine Tageskarte 16 Euro (13 Euro). Das gesamte Programm gibt es unter sehsuechte.de.

Bis Sonntag laufen 111 Filme aus 23 Ländern. Das Programm ist so groß und so vielfältig, dass es schwer fällt, den Überblick zu behalten. Deswegen gibt es hier die Tipps der Redaktion:

Tipps für Donnerstag:

Dramaturgie live: Ruth Toma ist eine der renommiertesten Drehbuchautoren Deutschlands (u.a. „Der Junge muss an die frische Luft“). Im Gespräch mit Timo Gößler erzählt sie auf der Bühne, wie sie arbeitet und wie ihre Drehbücher entstehen. Donnerstag, 20 Uhr im Atrium

„Follower“: Kurzfilm (10 Minuten) von Jonathan Behr, der die gruselige Geschichte der jungen Frau Clara erzählt, die per Smartphone von einem Stalker verfolgt wird. Der Clou dabei: Der gesamte Film spielt auf dem Bildschirm von Claras Smartphone. Donnerstag, zwischen 13 und 15 Uhr (mit anderen Kurzfilmen) im Kino 1

„Lord of the Toys“: Intime Dokumentation (97 Minuten) über das Leben einer Influencer-Clique – und was passiert, wenn nur noch Abos, Follower und Klickzahlen zählen. Donnerstag, zwischen 18.30 Uhr und 20.30 Uhr (mit anderen Filmen) im Kino 1

Die Tipps für Freitag:

„Et Arnaud“: Dokumentation (26 Minuten) des Regisseurs Thomas Damas, der seinen eigenen, alkoholabhängigen Bruder porträtiert. Sehr nah, bewegend – und doch mit Witz. Freitag, zwischen 17 und 19 Uhr (mit anderen Filmen) im fx.Center.

„Hamburger Gitter“: Dokumentation (76 Minuten) über die Polizeigewalt während des G20-Gipfels in Hamburg – mit Einschätzung von Experten und Zeitzeugen. Freitag, zwischen 19.30 und 21.30 Uhr (mit anderen Filmen) im fx.Center

Die Tipps für Samstag:

Drehbuch-Pitch: Fünf Autoren von Drehbuch-Konzepten stellen ihre Ideen einem Publikum vor. Eine Jury kürt am Ende das beste Konzept und verleiht den Preis für den „besten Pitch“. Samstag, 16 bis 17 Uhr im Kino 1

Sehsüchte“-Party mit Isolation Berlin: Wenn der Campus zur Tanzfläche wird. Zur großen Feier des Festivals spielt in diesem Jahr die Indierock-Band aus der Hauptstadt: Isolation Berlin. Freitag bis Samstag früh, ab 23 Uhr im Atrium

„Colours: Future Kids“: Programmreihe des Festivals mit sechs Kinder-Kurzfilmen am Samstagmorgen. Von animierten Katzen und Giraffen bis zum Alltag eines achtjährigen Mädchens in einer Flüchtlingsunterkunft. Samstag, 10 bis 11.30 Uhr, fx.Center

Und sonst?

Am Sonntag werden ab 15 Uhr die Film-Preise des Festivals im Kino 1 verliehen. Die Zeremonie ist öffentlich und kostenlos.

An allen Tagen können zum ersten Mal auch 360 Grad-Filme geschaut werden. Die vier bis 20 Minuten langen Filme werden auf Virtual-Reality-Brillen gezeigt und bieten dem Zuschauer ein Rundum-Bild. Interessenten können die Filme von Donnerstag bis Samstag kostenlos im Atrium der Filmuniversität sehen.

Dort werden die Brillen zwischen 12 und 20 Uhr ausgegeben. Welchen der fünf Filme jeder Zuschauer sehen will, kann selbst entschieden werden.

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Von Ansgar Nehls

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