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Potsdam So genießt Potsdam den bisher wärmsten Tag des Jahres
Lokales Potsdam So genießt Potsdam den bisher wärmsten Tag des Jahres
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01:16 28.04.2019
Feierabend: Krippenerzieherin Heidrun Hesse erholt sich in ihrem Garten in der Kleingartenanlage „Am Hinzenberg“. Quelle: Stefan Gloede
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Potsdam

Allen Besorgnis erregenden Dürrewarnungen und die steigende Klimaerwärmung konnten auch den Potsdamer den Spaß am bislang wärmsten Tag des Jahres nicht nehmen können: Wer konnte, ging in die Sonne – in den Kleingarten, auf die Freundschaftsinsel, ans Ufer.

Zu aller Freude hat auch noch eine Studie herausgefunden, dass Potsdam unter jenen Städten, die im Frühling für Familien am besten sind, auf Rang 6 landet. Doch, solche Studien gibt es wirklich. Die aktuelle vergleicht 75 deutsche Städte auf ihre Frühlingstauglichkeit für Familien, in dem sie das Wetter, die Aktivitäten unter freiem Himmel, städtische Angebote für den Frühling sowie die Zahl der Bastelgeschäfte und Floristen verglichen.

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Auf Platz 1 liegt übrigens Würzburg, auf Platz 2 Rostock und den dritten Platz belegt Koblenz. Mit Jena (acht) und Dresden (neun) schafften es also insgesamt vier ostdeutsche Städte unter die Top Ten. Auf dem letzten Platz liegt ausgerechnet München. In Auftrag gegeben hat diese Studie übrigens ein Internetportal namens „Betreut.de“, das Kinderbetreuung, Au-Pairs, Nachhilfe, Seniorenbetreuung, Tierbetreuung und Haushaltshilfe vermittelt. Dahinter steckt die Care.com Europa, die nach eigener Auskunft den weltweit größten Onlinedienst für die Betreuung und familienunterstützende Dienstleistungen anbietet. 2006 in den USA gegründet, hat Care.com heute 31,7 Millionen Mitglieder in mehr als 20 Ländern. In Deutschland tritt sie unter „Betreut.de“ auf.

Donnerstag meldete der Wetterdienst offiziell 28 Grad für Potsdam – wer irgendwie konnte, begab sich ins Freie. Eine Studie listet Potsdam sogar unter den Top Ten der besten Städte für Familien im Frühling. Ein Rundgang.

Den meisten Befragten am Donnerstag war das bei 28 Grad in der Spitze und schon fühlbar brennender Sonne entweder ohnehin bekannt oder herzlich egal. Sie verbrachten ihre Zeit beim ersten Softeis des Jahres, gossen Balkonpflanzen, den Garten oder Kleingarten, angelten an der Alten Fahrt und packten den Nachwuchs unter den Arm und unternahmen vorzugsweise etwas in Wassernähe. Von direktem Abkühlen sahen die meisten indes noch ab, bei Wassertemperaturen von 13 bis 15 Grad bedurfte es entweder besonderen Mutes oder einer kurzen Verweildauer in der Havel und ihren Seen. Die Strandbäder am Templiner See und in Babelsberg öffnen offiziell ohnehin erst am Wochenende. „Mir egal, mir war warm, also bin ich reingesprungen“, verriet ein Badender, der seinen Namen nicht verraten wollte.

Von Jan Bosschaart

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