Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Potsdam Bombenentschärfung in Potsdam: Bergmann-Klinikum wird nicht evakuiert
Lokales Potsdam

So soll die Bombenentschärfung am 26. Juni 2020 in Potsdam ablaufen

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:24 24.06.2020
Die Beigeordnete für Ordnung, Sicherheit, Soziales und Gesundheit, Brigitte Meier, Mike Schwitzke (zweiter von links) vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg und Ralf Krawinkel (rechts), Leiter der Feuerwehr Potsdam, berichten über Details zum Ablauf der Entschärfung. Quelle: Saskia Kirf
Anzeige
Potsdam

In Potsdam wurde am Dienstag erneut eine Weltkriegsbombe entdeckt. Der 250 Kilo schwere englische Blindgänger liegt in der Nuthemündung zur neuen Fahrt drei Meter tief unter Wasser und soll am Freitagmorgen entschärft werden. Um 8 Uhr müssen dann 13.000 Potsdamer den Sperrkreis (siehe Bild unten) verlassen haben, in dem sich auch drei Seniorenheime, zahlreiche Museen, der Landtag, das Schwimmbad Blu sowie das Mercure Hotel befinden. Bei einer Pressekonferenz stellte die Stadt den Evakuierungsplan vor. Hier können Sie die Informationen in unserem Newsblog noch einmal nachlesen:

Menschen, Szene, Politik:Neuigkeiten aus der Landeshauptstadt direkt in Ihr Mailfach

Anzeige

Am Freitag sollen laut Stadt Potsdam etwa 400 Helferinnen und Helfer aus Stadtverwaltung, Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr, Bundespolizei und Polizei im Einsatz sein, um den Sperrkreis zu räumen und abzusichern. Für Informationen zur Entschärfung und zum Sperrkreis ist die Landeshauptstadt ab Donnerstag von 7 bis 19 Uhr unter der Nummer (0331) 289 1677 erreichbar – am Freitag bereits ab 5 Uhr.

Der Sperrkreis umfasst auch das Bergmann-Klinikum, den Hauptbahnhof und drei Seniorenunterkünfte (rot markiert). Quelle: Detlev Scheerbarth

Lesen Sie dazu auch:

Kennen Sie schon unser Instagram-Konto?

Von Saskia Kirf und Jan Russezki