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Lokales Potsdam Soko Potsdam wird ausgestrahlt
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18:24 13.08.2018
Potsdam als Drehort: Im Holländischen Viertel wurde eine Verfolgungsjagd gedreht. In der Mitte Schauspielerin Katrin Jaehne. Quelle: foto: Bernd Gartenschläger
Potsdam

Jeanette Lütge liegt in Joggingklamotten leblos auf dem Rücken vor dem Belvedere auf dem Pfingstberg. Um ihren Hals ist eine gelbe Schnur gewickelt, daneben liegt ein leerer Eimer. Die kleinen gelben Zahlenschilder sichern den Tatort. Die beiden Kommissarinnen Luna Kunath und Sophie Pohlmann begutachten die Leiche. Erst die Obduktion zeigt: Die junge Frau wurde erwürgt. Im Polizeipräsidium in der Gutenbergstraße/Ecke Hebbelstraße sitzt ihr sechsjähriger Sohn Marius wie ein Häufchen Elend. In der nächsten Szene rennen die Ermittlerinnen durch ein Haus, die Waffen gezogen, stürmen sie eine Wohnung. Schnell wird der vorbestrafte Ex-Freund René Treskow, der als Automechaniker arbeitet, verdächtigt.

Das Haus in der Gutenbergstraße ist in Wirklichkeit natürlich kein Polizeipräsidium und die Leiche vor dem Belvedere gibt es auch nicht. Den Stoff für das Drama haben sich die bekannten Drehbuchautoren Hanno Hackfort, Richard Kropf und Bob Konrad ausgedacht. Die ersten Folgen der „Soko Potsdam“ haben es so richtig in sich. Von März bis Ende Mai dieses Jahres wurde in der Landeshauptstadt für die Vorabendserie des ZDF gedreht (MAZ berichtete).

60 Motive in Potsdam

Am Montag, dem 24. September, um 18 Uhr, wird die Serie nun erstmals ausgestrahlt. Online steht sie ab 23. September ab 10 Uhr in der Mediathek bereit. Im Mittelpunkt der Krimi-Serie stehen die beiden Ermittlerinnen Luna Kunath (Caroline Erikson) und Sophie Pohlmann (Katrin Jaehne). Chef des Teams ist Bernhard Henschel (Michael Lott). Zuschauer erwartet in dem Potsdamer Krimi-Ableger eine geballte Ladung Drama rund um Rache, Affären und anderen Intrigen.

Über 60 Motive hatte der Regisseur Stefan Bühling in Potsdam dafür ausgewählt – unter anderem fiel die Klappe im Holländischen Viertel, in Potsdam-West in der Geschwister-Scholl-Straße, an der Glienicker Brücke und an einer Tankstelle in Babelsberg. Genau jene wird gleich in der ersten Folge zum Schauplatz eines Mordes: In der Autowaschanlage wird die Leiche von Bernd Feser in einem schicken Flitzer aufgefunden, neben ihm sitzt ein kläffender Hund. „Kopfschuss“, sagt Caroline Erikson und zeigt mit der Fingerpistole an ihren Kopf. Ein Zweithandy, das im Wagen gefunden wird, offenbart eine Affäre mit dem Inhaber eines Fitnessstudios. Wer gespannt ist, wie die Krimi-Folgen ausgehen, kann montags um 18 Uhr einschalten. Bis Ende Oktober laufen die insgesamt sechs Folgen im ZDF.

Von Anne Knappe

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