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Potsdam Stadion am Luftschiffhafen wird vergrößert
Lokales Potsdam Stadion am Luftschiffhafen wird vergrößert
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00:18 12.03.2019
Der Stadionbau verschwindet, damit die Sportflächen wettkampftauglich ausgebaut werden können. Quelle: Peter Degener
Potsdam-West

Das historische Stadion im Luftschiffhafen soll vergrößert werden. Dafür soll das Eingangsbauwerk aus DDR-Zeiten noch in diesem Jahr abgerissen werden. Das kündigte Petra Runge, Geschäftsführerin der städtischen Luftschiffhafen Potsdam GmbH am Sonnabend auf dem Stadtteilspaziergang der Verwaltungsspitze in Potsdam-West an.

Turbine bekommt Trainingsplatz mit UEFA-Maßen

Durch den Abriss des Baus aus den 1980er Jahren kann der bestehende Rasenplatz vergrößert werden – auf die von den Frauenfußballerinnen des 1. FFC Turbine Potsdam geforderten UEFA-Maße. Der Verein hatte immer wieder bemängelt, dass es keine Trainingsmöglichkeit gibt, die den eigentlichen Spielbedingungen in der 1. Bundesliga entspricht.

Auch die Leichtathleten und die Potsdam Royals, die American Football in der 1. Bundesliga spielen, sollen adäquate, wettkampftaugliche Anlagen innerhalb des historischen Stadions erhalten, sagte Runge. Bis 2020 sollen die Sportflächen im Stadion entsprechend umgebaut werden. Die denkmalgeschützte Tribüne aus Klinkersteinen und Holz von 1927 wird barrierefrei saniert.

Die Tribüne von 1927 wird saniert Quelle: Peter Degener

Neubau des Stadiongebäudes ist erst in der Planung

Andreas Klemund, ebenfalls Geschäftsführer der Luftschiffhafen Potsdam GmbH sagte auf MAZ-Anfrage, dass nach dem Abriss des alten Gebäudes einige Meter versetzt ein größerer Neubau angedacht ist. Im Bestandsgebäude sind bislang nur Lagerflächen und drei Büros untergebracht. In einem Neubau könnten technische Räume, sowie Kampfrichter- und Organisationsbüros untergebracht werden. Auch für einen Kraftraum und weitere Zuschauerränge auf dem Dach könnte ein Neubau genutzt werden. „Das ist eine neue Chance über die wir jetzt sprechen müssen“, sagte Klemund.

Während die Stadionsanierung bereits im Haushalt vorgesehen ist, handelt es sich bei den Gedanken um einen Neubau im Eingangsbereich allerdings noch um Ideen. Hierfür gibt es noch keine Finanzierung.

Eines der zwei Wandbilder an der Außenfassade des DDR-Stadionbaus. Sie wurden 1986 signiert. Quelle: Peter Degener

Wandreliefs von 1986 sollen erhalten werden

Zwei große Reliefbilder, die Sportler bei Olympischen Spielen zeigen, will Klemund unbedingt erhalten. „Diese Kunstwerke sollen einen angemessenen Ort im Sportpark Luftschiffhafen finden“, so Klemund. Die Kunstwerke aus Beton wurden 1986 vom Potsdamer Künstler Wolfram Baumgardt geschaffen.

Auch andere Flächen im Sportpark Luftschiffhafen werden umgestaltet. Derzeit wird eine neue halle für die Geräteturner errichtet. Direkt danebn baut der Landessportbund ein Haus in dem seine Geschäftsstelle, die Europäische Sportakademie Brandenburg und die Hochschule. Eine DDR-Turnhalle neben der großen Mehrzweckhalle soll wiederum abgerissen werden.

Quelle: Peter Degener

Von Peter Degener

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