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Potsdam Stadt plant neue Kanurastplätze im Norden
Lokales Potsdam Stadt plant neue Kanurastplätze im Norden
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14:43 17.10.2018
Der neue Kanurastplatz in der Schiffbauergasse. Quelle: Foto: B. Gartenschläger
Potsdam

Die Stadt hat mit dem Bootsplatz Auf dem Kiewitt die einzige Übernachtungsmöglichkeit für Ruderer und Kanuten auf kommunalem Gelände geschlossen. Bislang bot die Wiese neben der Slipanlage als Ausstiegsstelle Platz für rund zehn kleinere Zelte. Die Anlage galt trotz ihrer Zentrumslage als absoluter Geheimtipp. Publiziert wurde die Zeltmöglichkeit über Jahre lediglich versteckt in einer Randnotiz auf der Rathaus-Internetseite www.potsdam.de. Doch das ist nun vorbei.

MAZ-Bericht über das Kanu-Camping in der Innenstadt vom März 2012. Quelle: MAZ

Der Bootsplatz sei „vollständig vermietet“, hat die Verwaltung am Dienstag auf Anfrage von Grünen-Fraktionschefin Janny Armbruster mitgeteilt, Kapazitäten für Gastlieger seien „nicht gegeben“. Zum besseren Schutz der Anlage sei ein neues Schließsystem für Pforte, Tor und Gebäude installiert worden. Zu diesem Schließsystem erhielten aus Sicherheitsgründen nur noch Dauermieter einen Schlüssel. Der Internethinweis auf der Seite der Potsdamer Marketing- und Service GmbH, auf der die Anlegestelle „irrtümlich“ aus Wasserwanderrastplatz genannt wurde, sei „abgemeldet“. Auch der Hinweis auf www.potsdam.de ist getilgt.

Geraume Zeit galt der Bootsplatz Auf dem Kiewitt als einzige Zeltmöglichkeit für Wasserwanderer neben dem privaten Campingplatz Gaisberg am Templiner See. Auf Anfrage von Armbruster hat die Verwaltung erstmals weitere Übernachtungsmöglichkeiten für Wasserwanderer mit Sportbooten ohne Motorantrieb aufgelistet. Übernachten können Wasserwanderer demnach beim Segelverein Potsdamer Adler in der Wielandstraße 26, Übernachtung im eigenen Zelt sei auf dem Gelände der Wasserfreunde Pirschheide möglich. Ausgebaut werden soll laut Rathaus das Angebot an Rast- und Biwakplätzen sowie an Ein- und Ausstiegsstellen für Ruderer und Kanuten. Am 27. Juli wurde zwischen Humboldtbrücke und Marina an der Schiffbauergasse der erste speziell für kleinere Sportboote angelegte Kanurastplatz zur entgeltfreien Nutzung freigegeben. Weitere öffentliche und entgeltfreie Anlegestellen gebe es an der Glienicker Brücke, beim privaten Bootsverleih auf der Freundschaftsinsel an der Alten Fahrt und am Nordufer der Neustädter Havelbucht. Eine weitere Anlegestelle ist schon seit längerem für die Uferpromenade unterhalb des Museums Barberini angekündigt.

In Planung ist laut Rathaus ein Wasserwanderrastplatz am Nordufer des Fahrländer Sees. Geprüft werde die Einrichtung von Rastplätzen auf der Insel oder im Bereich Birnenplantage in Neu Fahrland, am Großen Zernsee in Golm sowie im Bereich des Schlossparks Marquardt.

Von Volker Oelschläger

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