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Potsdam Stadt verhängt Maskenpflicht zum Einheitswochenende
Lokales Potsdam

Stadt Potsdam verhängt Maskenpflicht zum Einheitswochenende

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11:05 01.10.2020
Maskenpflicht zum Einheitswochenende. Quelle: Wolfram Steinberg/dpa
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Potsdam

Am Einheitswochenende ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Potsdams Innenstadt Pflicht. Das teilte die Stadt am Donnerstag mit. Demnach müssen alle Gäste der Einheits-Expo ab einem Alter von sieben Jahren am Samstag, 3. Oktober, zwischen 10 und 22 Uhr sowie am Sonntag, 4. Oktober, zwischen 10 und 20 Uhr unter anderem auf dem Luisenplatz, dem Platz der Einheit, dem Alten Markt, dem Neuen Markt, in der Hegelallee, der Brandenburger Straße, auf der Langen Brücke sowie in Bereichen der Friedrich-Ebert-Straße, Schopenhauerstraße, Dortustraße und Yorckstraße eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

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„Wir erwarten tausende Gäste am Wochenende in Potsdam, vor allem bei der bundesweiten Feier zum Jubiläum 30 Jahre Deutsche Einheit“, sagt Oberbürgermeister Mike Schubert dazu. Aus Gründen des Infektionsschutzes müsse daher im Festbereich eine Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Raum getragen werden. „Grund ist, dass in vielen Bereichen der 3,5 Kilometer langen Einheits-Expo ‚30 Jahre – 30 Tage – 30 x Deutschland‘ der notwendige Abstand von 1,50 Metern zwischen den Gästen nicht eingehalten werden kann.“ Die Mund-Nase-Bedeckung diene bei deutschlandweit steigenden Infektionszahlen dem Gesundheitsschutz und solle die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung des Coronavirus auf der Festmeile mindern.

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Nach Bewertung des Robert-Koch-Instituts (RKI) bestehe auch im Freien ein erhöhtes Übertragungsrisiko, wenn der Mindestabstand von 1,50 Meter ohne Mund-Nasen-Bedeckung unterschritten wird, beispielsweise bei größeren Menschenansammlungen. Aufgrund der räumlichen Situation in der Innenstadt und der zu erwartenden Besucheranzahl ist die Einhaltung des Mindestabstands aus Sicht der Landeshauptstadt und des Veranstalters der Einheits-Expo nicht mehr ausreichend gewährleistet.

Von MAZonline