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Potsdam Stadt und Kirche einig über Termin
Lokales Potsdam Stadt und Kirche einig über Termin
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21:27 01.02.2013

„Damit zollen wir dem christlichen Totengedenken den angemessenen Respekt“, sagte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) nach einem Gespräch mit dem Superintendenten des Kirchenkreises, Joachim Zehner.

In dem rund einstündigen Gespräch verständigten sich Jakobs und Zehner außerdem darauf, den Weihnachtsmarkt in diesem Jahr gemeinsam zu eröffnen.

Zudem soll der Aufbau des Marktes vor dem Ewigkeitssonntag – in diesem Jahr ist das der 24. November – abgeschlossen sein. „Alles hat seine Zeit, die Zeit der Stille und der Trauer im November und die Zeit der Hoffnung und Erwartung im Advent. Dafür Rahmenbedingungen zu schaffen, ist auch Aufgabe der Kommune“, so Superintendent Zehner.

Die frühzeitige Eröffnung des Weihnachtsmarktes auf dem Luisenplatz im vergangenen Jahr hatte zu einer schweren Verstimmung zwischen Stadt und Kirche geführt. Die Händler hatten den Start einige Tage vor dem Totensonntag bei der Verwaltung durchgesetzt, um wirtschaftliche Verluste in der sehr kurzen Adventszeit auszugleichen. Obwohl die Potsdamer Pfarrer bereits im Vorfeld beim Oberbürgermeister intervenierten, genehmigte die Stadtverwaltung den frühen Beginn des Marktes.

Höhepunkt des Streites war eine Äußerung des Alt-Ministerpräsidenten Manfred Stolpe, der die Stadt kritisierte und zu einem Boykott des Weihnachtsmarktes aufrief. In der Bevölkerung gab es geteilte Meinungen. Während viele Bürger die christliche Tradtion verteidigten, dass vor Beginn der Adventszeit kein Markt-Rummel stattzufinden habe, verhielten sich andere eher gleichgültig oder verteidigten die Händler.

Stadt und Kirche haben nun vereinbart, „die gute bisherige Zusammenarbeit fortzuführen und einen regelmäßigen Austausch über aktuelle Themen der Landeshauptstadt“ zu üben. (Von Jürgen Stich)

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