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Potsdam Stadt warnt Gartenbesitzer
Lokales Potsdam Stadt warnt Gartenbesitzer
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17:14 12.08.2019
Die Stadt hat zuletzt vermehrt kontrolliert, ob Pflanzen von Privatgrundstücken auf Straße, Geh- oder Radwege ragen. Quelle: Varvara Smirnova
Potsdam

Gartenbesitzer müssen darauf achten, dass keinerlei Pflanzen von ihrem Grundstück in Straßen, Geh- oder Radwege hineinragen. Darauf weist die Stadt Potsdam in einer Pressemitteilung hin und erklärt: „Nur so sind die Verkehrswege für alle Verkehrsteilnehmer sicher und risikofrei nutzbar.“

Anlass für die Meldung sind die Ergebnisse vermehrter Kontrollen in den letzten Wochen. Dabei sei vielfach festgestellt worden, dass Hecken, Sträucher und Bäume von privaten Grundstücken „in erheblichem Maße“ in die öffentlichen Verkehrsflächen hineinragen, sodass die Nutzung für die Verkehrsteilnehmer teilweise stark eingeschränkt ist. Die Stadt habe die Grundstückseigentümer auf die Einhaltung der gesetzlichen Verpflichtungen hingewiesen. „Bei Nachkontrollen musste jedoch leider festgestellt werden, dass diese Hinweise nicht von allen Grundstückseigentümern umgesetzt wurden“, erklärt die Stadt. „Da es sich Ordnungswidrigkeiten handelt, werden in diesen Fällen jetzt Verfahren eingeleitet.“

Grundsätzlich gilt: Wenn Sträucher, Bäume oder Hecken über die Grundstücksgrenze hinaus wachsen, müssen Eigentümer von Grundstücken dafür sorgen, dass eine Beeinträchtigung der öffentlichen Verkehrsfläche ausgeschlossen ist. Anpflanzungen aller Art dürfen nicht in die Verkehrsflächen hineinragen, denn die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs darf nicht beeinträchtigt werden. Das vorgeschriebene sogenannte Lichtraumprofil – das heißt, der Sicherheitsbereich zu angrenzenden Straßen, Geh-und Radwegen – ist einzuhalten. Das Lichtraumprofil über Fahrbahnen beträgt 4,50 Meter und über Nebenflächen (Geh- und Radwegen) 2,50 Meter. Der Pflanzenwuchs muss regelmäßig auf die Grundstücksgrenze zurückgeschnitten werden.

Von MAZonline

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