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Potsdam Stadt will Kletterer vor Bällen schützen
Lokales Potsdam Stadt will Kletterer vor Bällen schützen
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17:42 06.08.2014
Jörg Lippert mit Ball vor dem Kletterturm. Quelle: Christel Köster
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Waldstadt

Besucher des zwölf Meter hohen Kletterfelsens hatten sich wegen gelegentlicher Fehlschüsse um ihre Sicherheit gesorgt. "Kletterer wurden schon von scharf geschossenen Bällen getroffen", sagte Robby Sandmann, der als Vertreter des Alpenvereins bei der Errichtung der Anlage beteiligt war, erst kürzlich der MAZ.

Ein Treffen von Vertretern der Stadt, der Fußballer sowie der Kletterer brachte ein unbefriedigendes Ergebnis: Ab sofort durfte nicht mehr in Längsrichtung auf dem Großfeld gespielt werden. Stattdessen mussten die Spieler in Querrichtung kicken und hatten so nur noch zwei Kleinplätze zur Verfügung. So sollte es keine Schüsse mehr auf den Felsen geben.

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Laut Stadtverwaltung kann die Beschränkung der Fußballer "unmittelbar nach der Erhöhung des Ballfangzauns aufgehoben werden". Sollte es dennoch wegen eventueller Fehlschüsse weiterhin zu einer Gefährdung der Kletterer kommen, werde die Stadt das Kicken in Längsrichtung erneut unterbinden. Dann müssten die Nutzungszeiten der Fußballer und Kletterer aufeinander abgestimmt werden. Denkbar sei auch eine "Sonderkonstruktion", die jegliche Gefährdung der Kletterer ausschließe. sti

Von Jürgen Stich

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