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Potsdam Staudenhof: Linke will Rekonstruktion
Lokales Potsdam Staudenhof: Linke will Rekonstruktion
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01:15 28.03.2019
Jürgen von Woyskis Staudenhof-Skulptur „Stehende unter Baldachin“ liegt auf dem Neuen Friedhof. Quelle: Varvara Smirnova
Innenstadt

Mit Blick auf den möglichen Abriss der Reste des Staudenhof-Ensembles mobilisiert die Linke für eine weitgehende Rekonstruktion bei der Neugestaltung.

In einem acht Punkte umfassenden Antrag der Fraktion werden zunächst die Möglichkeiten des Erhalts ausgelotet, dann aber auch Bedingungen für den Fall des Abrisses formuliert.

Der Staudenhof wurde Ende der 1970er Jahre als Parkanlage zwischen den Neubauten des Instituts für Lehrerbildung (später Fachhochschule), der Wissenschaftlichen Allgemeinbibliothek (heute Bildungsforum) und einem Wohnblock angelegt.

Die Staudenhof-Skulptur „Sitzendes Mädchen“ auf dem Neuen Friedhof. Quelle: Varvara Smirnova

Die Fachhochschule wurde 2018 abgerissen. Die Parkanlage ist schon in den letzten Jahrzehnten sukzessive abgetragen worden – beginnend bei der Brunnenskulptur „Wasserharfe“ von Christian Roehl, die zur Bundesgartenschau 2001 stillgelegt wurde.

Vom Staudenhof gibt es nur noch Reste vor dem Block, der mit seinen 180 Wohnungen noch bis 2022 geschützt ist. In ihrem Antrag empfiehlt die Linke zunächst eine Sanierung, plädiert aber auch bei einem Neubau für eine soziale Belegungsbindung von „mindestens 75 Prozent“.

Staudenhof-Skulpturen „Sitzende“ und daneben gelegt die „Stehende“ auf dem Neuen Friedhof. Quelle: Varvara Smirnova

Bei einem Neubau sei zudem „zu prüfen, inwieweit Anlehnungen an die Gestaltung des Bestandsgebäudes möglich sind“. Genannt werden die Fassadengestaltung, Staudenhof als Bezeichnung des neuen Straßenzuges und die Wiederaufstellung der Skulpturen des Staudenhofs, die derzeit auf dem Neuen Friedhof deponiert sind.

Aktuell ist offen, was mit den drei Werken von Jürgen von Woyski wird, nachdem eine bürgerliche Mehrheit in der jüngsten Stadtverordnetensitzung irrtümlich dafür votierte, sie auf der Freundschaftsinsel aufzustellen.

Die Grünen wollen diesen Beschluss in der nächsten Stadtverordnetensitzung kassieren lassen und die Werke „sicher deponieren“ lassen, bis ein „neuer, dauerhafter“ Ort in der Stadtmitte für sie gefunden ist.

Von Volker Oelschläger

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