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Potsdam Sternhagelvoll ins Jubiläumsjahr
Lokales Potsdam Sternhagelvoll ins Jubiläumsjahr
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20:04 31.01.2018
Gretel Schulze, die Chefin des Potsdamer Kabaretts „Obelisk“, vor einer Werbung für das erste Gastspiel zum Jubiläumsjahr. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Mit einem Gastspiel von Ludger Wilhelm eröffnet das Kabarett „Obelisk“ am Freitag das Festprogramm zum 40-jährigen Bestehen der Satirebühne. Im Spätsommer 1978 in der Schopenhauerstraße eröffnet, hat das Kabarett seinen Sitz seit 1976 in der Charlottenstraße 31. Die eigentliche Jubiläumsfeier gibt es am 29. September. Ein eigenes Programm zum Tage sei nicht geplant, sagt „Obelisk“-Chefin Gretel Schulze, die 1990 als festes Ensemblemitglied zum Kabarett kam: „Wir wollten nicht wieder auf die Bühne mit einem Vierer wie üblich. Statt dessen haben wir befreundete Kabarettisten eingeladen, bei uns zu spielen.“

Gratulieren werden am 29. September Volkmar Staub, Peter Clemens Wachenschwanz und Frank Sauer. Dazu soll ein Film über die Charlottenstraße 30 gezeigt werden, die sich seit dem Einzug des „Obelisk“ mit einer Vielzahl von Partnern zu einem der wichtigen Kulturzentren in der Potsdamer Innenstadt entwickelt hat.

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Neben dem Kabarett mit seinen allein bis zu 24 000 Gästen jährlich arbeiten in dem Haus unter anderem der Verein Neue Musik, der Brandenburgische Kulturbund, die Deutsch-Polnische Gesellschaft, die Kinder-Musical-Akademie Schatzinsel, die Tanzschule Salsa libre, der Verein Mittendrin, die Konzertreihe Greaser’s Dance Hall, der Tumult e.V., die Konzertagentur Wunderlich music: „Der Reiz an diesem Haus ist, dass die Volkssolidarität mit ihrem gesetzten Publikum auf die Heavy-Metal-Typen trifft“, sagt Schulze, „dass hier wirklich alle Altersgruppe zwischen acht und 88 beieinander sind.“

Ludger Wilhelm, der am Freitag um 19.30 Uhr mit seinem Programm „Die Buschtrommel“ auf die Bühne kommt, wird von der Fachkritik als „Meister des politischen Scharmützels“ gefeiert. Weitere Gratulanten sind Andreas Rebers (4. März), Roland Jankowsky (22. März), die Hengstmann-Brüder (19. April), Robert Grieß (9. Mai), Frank Sauer (8. Juni), Horst Evers (4. September), Rainer Kröhnert (27. Oktober), Rudi Rohde (6. November) und schließlich am 24. Januar Super-Ossi Uwe Steimle.

Die „Obelisken“, die aktuell mit vier eigenen Programmen auf der Bühne stehen, präsentieren am 24. März eine neue Satire-Show mit dem zum Jubiläumsjahr passenden Titel „Sternhagelvoll – Wenn Mister Spock die Ohren spitzt“. Gelangweilte Außerirdische statten der Erde auf der Suche nach Abwechslung einen Besuch ab und landen, wie es der Zufall so will, im „Obelisk“. Gemeinsam mit den Routiniers Gretel Schulze und Andreas Zieger wird Isabelle Liere auftreten, die damit im Kabarett „Obelisk“ ihren Einstand gibt.

Info www.kabarett-potsdam.de

Von Volker Oelschläger

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