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Potsdam Synagogenbau in Potsdam unsicher
Lokales Potsdam Synagogenbau in Potsdam unsicher
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19:27 14.04.2014
Der geplante Synagogen-Standort. Quelle: Christel Köster
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Potsdam

Naht das Ende der ewigen Debatte um den Synagogenbau mit einem Eklat - einem ultimativen "Aus" für das Projekt? Die Entscheidung soll innerhalb der nächsten ein bis zwei Monate fallen. Würde der Bau tatsächlich scheitern, wäre Brandenburg das einzige Bundesland ohne Synagoge

Seit Jahren hält das Land für das Projekt in der Schlossstraße 1 fünf Millionen Euro bereit. Die Mittel konnten aber wegen des Dauerstreits zwischen den drei jüdischen Gemeinden bisher nicht verbaut werden. Eine endgültige Entscheidung im Synagogen-Konflikt hatte Gorholt in der Vergangenheit immer gescheut; von ihm gesetzte Einigungsfristen für die jüdischen Gemeinden waren immer wieder ohne Ergebnis verstrichen.

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Aus der Sicht der Gesetzestreuen Jüdischen Landesgemeinde und der Jüdischen Gemeinde drückt sich Gorholt allerdings um die Entscheidung, um die Synagogengemeinde nicht zu verprellen. Dabei liegt für die Jüdische Gemeinde und die "Gesetzestreuen", die sich zuletzt auf eine gemeinsame Synagogen-Variante geeinigt haben, der Fall klar: "Die von den beiden jüdischen Gemeinden repräsentierte absolute Mehrheit der Jüdinnen und Juden in Potsdam wünscht sich den Baubeginn der für alle offenen Synagoge mit Gemeindezentrum in diesem Jahr", teilten die Gemeindevertreter gestern in einer Erklärung mit.

Von Ildiko Röd

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