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Potsdam Tierheim-Bewerber für Potsdam wittert Rufmord
Lokales Potsdam Tierheim-Bewerber für Potsdam wittert Rufmord
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17:33 22.09.2013
Potsdam/ Bad Belzig

Als Grund für die von einer Ex-Mitarbeiterin im Fernsehen vorgebrachten Anschuldigungen sieht die Tierpfleger-Sprecherin Gabriele Thomik das laufende Bieterverfahren um ein künftiges Potsdamer Tierheim. Verlorenwasser hatte, wie berichtet, das Höchstgebot abgegeben hat. Dazu Gabriele Thomik: "Also müsste der Verein das Grundstück bekommen ‒ es sei denn, man schafft es, uns soweit schlecht zu machen, dass die Stadt es dem anderen Interessenten gibt."

Hintergrund ist das Tauziehen um die Einrichtung eines neuen Potsdamer Tierheims an der B2 zwischen Michendorf und Potsdams Stadtgrenze. Die Landeshauptstadt hat seit Jahren keine eigene Verwahrstation mehr und schickt deshalb Fundtiere nach Beelitz-Heilstätten. Nun sollen die Stadtverordneten einen neuen Betreiber auswählen. Der Tierschutzverein (TSV) will ebenfalls zum Zuge kommen.

Die Vorwürfe gegen Verlorenwasser: Mitarbeiter sollen Interessenten ‒ unter anderem eine 80 Jahre alte Frau ‒ abgewiesen haben, die sich um ein Fundtier bewarben. Außerdem sollen sich derzeit 60 Hunde im Tierheim befinden, deren Herkunft unklar ist. Eine ehemalige Mitarbeiterin des Tierheims kritisierte, dass teilweise zu viele Hunde zusammengesperrt würden. Darauf Tierpflegerin Gabriele Thomik: "Wir sind alle ziemlich geschockt und entsetzt, welche Kampagne gegen uns gestartet wurde."

Im Einzelnen erklärt sie, es sei vernünftig, alten Menschen unter Umständen die Betreuung eines jungen Hundes zu verweigern. Solche Tiere überforderten die Halter und würden später wieder im Heim abgegeben. Es gebe außerdem weder 60 Hunde, deren Herkunft unklar ist, noch eine Zusammenarbeit mit einem ausländischen Tierheim. In Verlorenwasser seien lediglich drei Hunde, die von einer Frau aus einem Tierheim in Masuren mitgebracht wurden ‒ nach Prüfung des Amtstierarztes in Polen und Deutschland. Die Haupt-Belastungszeugin ‒ eine ehemalige Pflegerin ‒ sei 2010 nach nur sechs Wochen fristlos gekündigt worden.

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