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Potsdam Tödlicher Fahrradunfall in Potsdam: Verurteilter Lkw-Fahrer verzichtet auf Berufung
Lokales Potsdam

Tödlicher Fahrradunfall in Potsdam: Lkw-Fahrer legt keine Berufung gegen Urteil

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16:20 16.07.2021
Ein so genanntes „Geisterfahrrad“ an der Stelle in Babelsberg, an der der tödliche Unfall geschah.
Ein so genanntes „Geisterfahrrad“ an der Stelle in Babelsberg, an der der tödliche Unfall geschah. Quelle: Bernd Gartenschläger
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Potsdam

Sechs Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung – das Urteil vom 7. Juli 2021 gegen den Lastwagenfahrer, der im März 2020 einen 44-jährigen Radfahrer kurz hinter der Kreuzung Karl-Liebknecht-Straße/ Rudolf-Breitscheid-Straße in Babelsberg überfahren und dabei tödlich verletzt hat, ist rechtskräftig. Die Verteidigung des 31-Jährigen habe keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung eingelegt, teilte das Amtsgericht Potsdam am Freitag auf Anfrage mit. „Mit Ablauf der gestrigen Rechtsmittelfrist ist das Urteil rechtskräftig geworden“, sagte Gerichtssprecher Oliver Kramm.

Der Fahrer war im März vergangenen Jahres auf der Rudolf-Breitscheid-Straße in Babelsberg unterwegs. Er sei einem Linksschwenk der Straße nicht gefolgt und habe den am rechten Fahrbahnrand verlaufenden Fahrradschutzstreifen außer Acht gelassen, hieß es im Urteil. Bei Einhaltung der im Verkehr erforderlichen Sorgfaltspflichten wäre das vermeidbar gewesen. Der damals 44-Jährige geriet mit seinem E-Bike unter das tonnenschwere Fahrzeug. Der Mann starb noch an der Unfallstelle.

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Der Lkw-Fahrer hatte vor Gericht betont, er habe keinen Radfahrer. Der Verteidiger hatte gefordert, den Angeklagten freizusprechen.

Von Klaus Peters/ dpa