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Potsdam Libeskind präsentiert Entwurf für „Tower of Babelsberg“: Eine „Ikone“ soll es werden
Lokales Potsdam

„Tower of Babelsberg“: Star-Architekt Daniel Libeskind stellt Entwurf vor

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13:53 12.11.2021
Vorstellung des Libeskind-Entwurfes für "Tower of Babelsberg" am 12. November 2021.
Vorstellung des Libeskind-Entwurfes für "Tower of Babelsberg" am 12. November 2021. Quelle: Ildiko Röd
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Potsdam

Am Freitagmittag wurde in Potsdam erstmals der Entwurf für den so genannten „Tower of Babelsberg“ von Stararchitekt Daniel Libeskind der Öffentlichkeit vorgestellt.

Demnach soll auf der großen Brache an der Ecke von Großbeerenstraße und August-Bebel-Straße direkt gegenüber des Bahnhofs Medienstadt, ein 66 Meter hoher Büroturm entstehen, der von vier niedrigen bogenförmigen Gebäuden mit Höhen von 44 und 22 Metern umschlossen ist. Nach MAZ-Informationen wäre der Baustart in zwei Jahren möglich, aber realistisch in drei Jahren. In sechs Jahren sollte das Projekt realisiert sein.

Architekt Daniel Libeskind bei der Vorstellung des Entwurfs zum "Tower of Babelsberg". Quelle: Julius Frick

Libeskind verwies bei der Vorstellung des Entwurfs im Potsdam-Museum auf die große Filmgeschichte Babelsberg und deren Beginn weit vor dem Aufstieg der Hollywood-Studios. Dies sei ein genialer Ort, so der Architekt. Bei seinem Entwurf lege er Wert auf Nachhaltigkeit; nicht nur für den Bau an sich, sondern auch für das ganze Umfeld. Das Areal soll explizit nur für Fußgänger sein, ohne Autos. Der Bau soll ein „Ikone“ werden: Eine „Krone für Babelsberg“, so Libeskind.

Eine Visualisierung des geplantes Gebäudes. Quelle: Julius Frick

In der Stadtverordnetenversammlung im Dezember 2021 soll ein Werkstattverfahren auf den Weg gebracht werden.

Idee im Frühjahr 2021 präsentiert

Ihm Frühjahr war bekannt geworden, dass der international bekannte Architekt einen Turm in der Medienstadt Babelsberg, bauen soll.

An der Ecke von Großbeerenstraße und August-Bebel-Straße soll der „Tower of Babelsberg“ errichtet werden. Quelle: Peter Degener

Filmpark-Chef Friedhelm Schatz und Bauinvestor Jan Kretzschmar, Chef der KW Delevopment, hatten die Idee Mitte Juni überraschend im Bauausschuss vorgestellt. Mitte August kam der Star-Architekt dann persönlich nach Potsdam und hatte seinen Entwurf im besagten Bauausschuss erläutert.

Architekt Daniel Libeskind (M.) mit den Investoren Friedhelm Schatz und Jan Kretzschmar nach dem Bauausschuss im Treffpunkt Freizeit in Potsdam. Quelle: Peter Degener

Nach MAZ-Informationen schwärmte Libeskind in der Sitzung von Babelsberg, das lange vor Hollywood ein weltbekannter Begriff in der Filmwelt gewesen sei.

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Er soll frühe Skizzen und ausgereiftere Visualisierungen seines Projekts gezeigt haben, das Filmmotive aufgreift – und so die Mitglieder des Bauausschusses überzeugt haben.

Von MAZonline/ Ildiko Röd